Mercury 13

Mercury 13

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Mercury 13 2018 1080p NF WEB-DL DD5 1 x264-NTG
A Commentary by MikMak
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Published on: 2018-05-21
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The first 200 lines.

EINE NETFLIX ORIGINAL DOKUMENTATION

Angst ist meist der Grund für schlechtes Verhalten.

Um unseren angestammten Platz in der Gesellschaft zu verteidigen…

…um unser Revier oder unsere Gesundheit zu schützen.

Aber Fortschritt ist unvermeidbar.

Hier spricht Apollo Control. Landung einleiten.

Wiederhole, Landung einleiten.

Damals gab es eine Menge Vorurteile.

Frauen als Astronauten. Ein lächerlicher Gedanke.

Roger. Klares Signal, Jim. Sind im Freiflug.

Ok, Jim. Kannst du mich hören? Over.

Laut und deutlich. Du klingst zauberhaft.

Ich glaube, uns allen ist klar, warum es nicht dazu kam.

Ok. 90 Meter.

Noch 15 Sekunden bis Landung.

Übernimm du, Sarah.

Es war ein gut geschmierter Männerbund. Und einen "Frauenbund" gab es nicht.

Ok. Tank bei zehn Prozent.

Ich nehme an, wir waren zu gut, das gefiel ihnen nicht, also…

Da kommt der Schatten.

Hier ist es perfekt, trotz der großen Felsbrocken.

Ich habe niemandem erzählt, dass ich Astronautin werden wollte.

Ich wollte es einfach machen.

Du hast sie ausgerichtet. Geh runter.

Ok. Sieben, sechs Prozent. Ziemlich schnell.

Kontakt. Stopp!

Jemand muss anfangen, für einen Sinneswandel zu kämpfen.

Jemand muss die Führung übernehmen.

Es ist ein kleiner Schritt für eine Frau…

…ein weiterer Riesenschritt für die Menschheit.

Überraschung!

-Wie geht's uns? -Großartig.

Schön, dich zu sehen.

-Hi, Schatz. Wie geht's? -Gut.

-Schön, dich zu sehen, Süße. -Danke. Schön, dich zu sehen.

-Welchen Flugzeugtyp fliegst du sonst? -Eine 172.

Obwohl ich letztens mit einer Cherokee geflogen bin.

Eigentlich egal. Aus der Zeit meiner drei Comanches bin ich eine Piper gewohnt.

-Das Comanche-Mädchen. Ich erinnere mich. -Ja. Tiefdecker-Comanches.

Ich hatte Glück, ich konnte ungefähr einmal im Monat eine Stearman fliegen.

-Gut. -Das ist toll.

Das war mein Flugzeug damals in Kalifornien, als ich 20 war.

Ich war ein sehr, sehr wissbegieriges Kind.

Bei meinem ersten Flug war ich neun Jahre alt.

PILOTIN

Es war unglaublich. Die Freiheit, die Abgase,

der Fahrtwind, der mir durchs Haar fegte.

Das war ich. Das gehörte zu mir. Diese Flügel waren auch an mir dran.

Ich wuchs in Minnesota auf.

Tagaus, tagein sah ich dieses Flugzeug da oben

und sagte mir: "Das kann ich auch."

Meinen Eltern gefiel der Gedanke nicht.

Fliegen ist nichts für Frauen, fanden die Leute.

Ich wusste es besser, es gefiel mir, also habe ich es gemacht.

PILOTIN

‎Ich denke, dass man den ersten Alleinflug

als die größte eigene Errungenschaft von allen Flugerfahrungen empfindet.

PILOTIN

Dieser Nervenkitzel, wenn man aufsteigt, und diese Freiheit da oben.

Dann schaute man hinab und bekam die richtige Perspektive.

Es lag mir immer sehr am Herzen,

etwas Neues zu lernen und mich auf neue Abenteuer einzulassen.

Damals kam ein Wahlredner nach Flint

und machte Werbung für Flüge.

"B" sagte, dass, sobald sie ins Flugzeug stieg, abhob und hinabschaute…

EHEMANN VON "B" STEADMAN, PILOTIN

Sie sagte: "Das ist es. Das ist meine Bestimmung."

Das ist Janeys offizielles Hochzeitsfoto.

Meine Mutter wuchs sehr begütert auf

und nutzte das, um sich ihre lang gehegten Träume zu erfüllen.

SOHN VON JANEY HART, PILOTIN

Siebzehn. Du hast recht.

Ich war noch klein, als ich das erste Mal flog.

TOCHTER VON JANEY HART, PILOTIN

Mutter war die Pilotin.

Und los ging's, in die Lüfte.

Und Mutter war entzückt, dass sie ihrer Kleinen zeigen konnte,

was möglich war.

Also flogen wir höher und höher und höher

und näher und näher an die Wolken heran.

Ich sorgte mich ein wenig,

weil in meiner Vorstellung diese Wolken massiv waren,

wir sie rammen würden, und meine Mutter uns umbringen würde.

Wir kamen so nahe und ich sagte:

"Warum fliegen wir so nahe? Gleich stoßen wir gegen die Wolken."

Da lachte sie aus vollem Halse und sagte: "Jetzt pass genau auf."

Dann sind wir durch die Wolken durch und oben raus.

Ziemlich großartig.

Oft denke ich immer noch beim Abflug:

"Warum ich, lieber Gott?

Womit habe ich das verdient?"

Man musste mich nicht weiter dazu ermutigen.

PILOTIN

Nichts wollte ich mehr auf der Welt als fliegen.

Gegen Frauen, die in männliche Bereiche vordrangen,

gab es immer schon ziemliche Vorurteile.

Aber man hörte von Frauen, denen der Durchbruch in die Luftfahrt gelang.

Also wusste ich, dass es ging.

Sie will den Geschwindigkeitsrekord der Frauen brechen: Jacqueline Cochran.

Abflug in Detroit für das Mädchen, das als die First Lady der Lüfte gilt.

Frauen machen enorme Fortschritte.

Der Rekord der Frauen wurde vom Marienkäfer aus Frankreich

mit 444 km/h aufgestellt.

Jacqueline fliegt 27 km/h schneller.

Sie landet, und ich frage mich,

wie sie nach 471 km/h wohl aussieht.

Das ist schnell genug, um die Frisur zu ruinieren.

Auf jeden Fall.

Nein, ich traf Jackie Cochran nie. Aber ich habe eine Geschichte über sie.

Ich flog nach Cincinnati,

und der Tower gab mir Landeinstruktionen durch.

Und dann hörte ich eine Frauenstimme.

Sie flog eine Lockheed Lodestar.

Ich dachte: "Meine Güte, welche Pilotin fliegt diese große alte Lockheed?"

Der Tower funkte sie an und gab durch:

"Lockheed, Sie befinden sich auf der falschen Landebahn."

Und sie sagte:

"Ich bestimme, auf welcher verdammten Landebahn ich aufsetze."

Und natürlich dachte ich:

"Wow, hätte nicht gedacht, dass man so was über Funk sagt."

RADIO-INTERVIEW MIT JACQUELINE COCHRAN

Es war klar, dass wir Jacqueline Cochran ins Studio einladen würden.

Unser Gast ist bestimmt die beste Pilotin auf der ganzen Welt.

Anscheinend war das 1932 auf dem Roosevelt Field eine Solonummer.

- Das stimmt. Und… - Sie landeten im Gleitflug.

Richtig. Und das war 48 Stunden, nachdem ich mein erstes Flugzeug am Boden sah.

Nach wie vielen Stunden Unterricht?

Fünf Stunden und fünf Minuten.

Aber in der Kosmetikbranche waren Sie auch sehr erfolgreich.

Ich schlug mich wacker.

Natürlich hilft es, einen Millionär geheiratet zu haben.

Na ja, ich war schon vor der Hochzeit sehr erfolgreich.

Jacqueline Cochran war ein außergewöhnliches Mädel.

Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen im Süden auf.

Sie gründete ihre eigene Firma.

Sie lernte Floyd Odlum kennen,

der vor dem Krieg der höchstbezahlte Geschäftsführer in den Staaten war.

Jackie war eine ziemliche Einzelkämpferin.

Erste Frau, die dies und jenes getan hat.

Und Jackie wollte eine Vorreiterin sein.

Frauen mit Flügeln.

Auf dem Avenger Field in Sweetwater, Texas,

unterzieht Jacqueline Cochran ihre Ferry-Pilot-Schüler

einer letzten Inspektion.

Dann Abflug zu den Abschluss-Zeremonien. "Auf Wiedersehen, meine Tochter. Ich arbeite jetzt für die Armee."

Jackie Cochran leitete das WASP-Programm im Zweiten Weltkrieg…

…die weibliche Luftwaffen-Piloten-Einheit, die alle Flugzeuge flog.

Das gab es vorher nicht.

Sie flogen alle Militärflugzeuge, nur nicht im Krieg.

Sie boten Überführungsdienste an.

Sie holten Flugzeuge in den Fabriken ab

und flogen sie an eine Stelle, wo sie übergeben werden konnten.

Diese Frauen flogen die Flugzeuge

mit der gleichen Ausbildung, oder weniger, wie die Männer

und hatten die gleiche Unfallstatistik.

Damit bewiesen sie, dass sie fliegen konnten.

Man sollte nie zu einer WASP sagen, dass Fliegen nichts für Frauen sei.

Sie würden das genauso wenig glauben,

wie dass ein Mädchen keine gute Pilotin und gleichzeitig eine Frau sein kann.

Nach dem Krieg wollten sie das nicht aufgeben.

Sie gaben ihre Unabhängigkeit nicht auf.

Viele von ihnen blieben bei der Luftfahrt.

Und viele von ihnen wollten nicht zurück an den Herd.

Sie wollten ihre Freiheit wieder.

PUDERQUASTEN-DERBY

Diese WASP waren großartige Mentoren.

Sie organisierten dieses Wettfliegen, bekannt als "Puderquasten-Derby".

Das erste Flugzeug flog ich '52.

Wenn man 18 ist, hat man keine Angst

und hält das nicht für Mut.

Man denkt an das Abenteuer und den Spaß.

Weil 18-Jährige glauben, dass ihnen nie etwas zustoßen wird.

Wissen Sie, "Powder Puff Derby" klingt großartig.

Und es war immer toll zu sagen: "Ich war dabei."

Wenn man an der Startlinie steht und die Flagge runtergeht,

gibt man Gas und prescht los.

Ich blieb nah an der Piste, um zu beschleunigen.

Die Frauen, die bei diesen Flugturnieren mitmachen,

sind wunderbar und sehr inspirierend.

Man schließt Freundschaften fürs Leben.

Wie toll, dieses 13. internationale Frauen-Wettfliegen gewonnen zu haben.

Mary und ich sind sehr stolz darauf.

Es gefällt uns bei euch im wunderbaren Florida.

Das Wettfliegen war sehr wichtig.

Es zeigte ihren Einsatz. Es bewies, dass diese Mädels wussten, was sie taten.

Die Fluggemeinschaft war sehr stark. Die Verbindung war stark.

DER "WETTLAUF INS ALL" BEGINNT

Am 4. Oktober 1957 geschah ein Ereignis,

das die ganze Welt aufrüttelte.

Sputnik! Mensch, wirklich!

Dieses Ding ging um die Welt.

Das All war damals sehr aufregend.

Jeder hatte was mit Raumfahrt zu tun.

Ich erinnere mich an Mutters ungebremste Begeisterung,

als sie erfuhr, dass der Sputnik den Himmel durchkreuzen würde.

Sie scheuchte uns alle vor die Tür, wir starrten in den Himmel und genau dann,

sie hatte Grapefruit-Saft in der Hand, verschüttete sie alles.

Sie war einfach so aus dem Häuschen.

Wie schnell das ging, von nur Sputniks hochschießen…

…bis Tiere hochschießen.

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