The first 200 lines.
1980 gab es erste Berichte über satanische Rituale in den USA.
In vielen Gemeinden griffen Panik und Misstrauen um sich.
Dieser Film beruht auf wahren Begebenheiten.
Bitte, Gott, hilf mir. Lieber Gott, hilf mir.
Schon wieder da, John? Was haben die Jungs denn diesmal kaputt gemacht?
Was? - John!
Gehen wir in mein Büro.
John, warum ich Sie herbestellt habe...
Setzen Sie sich, ja?
Reverend Beaumont war vor Kurzem hier.
Er sagt, Ihre Tochter wohnt bei ihm in der Kirche. Seit wann?
Seit... Dienstag.
Das hier ist sehr unangenehm.
Er hat mir das gegeben.
Sie hat es unterschrieben.
Gibt's Probleme, Boss?
Hier spricht Detective Bruce Kenner.
Heute ist der 14. Oktober 1990. Sagen Sie Ihren vollen Namen.
John Gray. - Und Ihren Beruf.
Automechaniker. - Okay...
Sie kennen mich, ich kenne Sie. Also keine Spielchen.
Warum sind Sie hier?
Ich bin total verwirrt, und ich habe... - Weshalb?
Ich habe die ganze Nacht darüber nachgedacht und gebetet.
Hilft Ihnen das Beten? - Ja.
Aber ich weiß nicht genau, verstehen Sie?
Ein Teil von mir sagt, es ist unmöglich.
Ich erinnere mich an überhaupt nichts.
Es ist einfach unmöglich.
Und was sagt der andere Teil?
Manches ist offensichtlich.
Zum Beispiel?
Zunächst mal bin ich mir in einem ganz sicher:
Angela lügt nie. Das würde sie niemals tun. Ihre Mutter war genauso. Eine Heilige.
Und kleine Details... Sie hat mich nicht mehr umarmt.
Sie ist Ihnen also aus dem Weg gegangen? - Ja...
Und außerdem... - John.
Schluss mit dem Scheiß. Nehmen Sie erst mal die Mütze ab.
Warum ist sie Ihnen aus dem Weg gegangen?
Weil ich es getan habe.
Ich hab's getan.
Er gibt es zu, erinnert sich aber nicht?
Er spielt auf Zeit. Ich muss mit dem Mädchen sprechen.
Der Reverend sagt, sie will keinen sehen.
Der Reverend ist egal. Wir brauchen einen Psychologen.
Einen Psychologen? - Einen guten.
Sie müssen ihn knacken. Auf Ihre Art.
Es geht um Kindesmissbrauch, Chef.
Mrs. Gray.
Ich mach dir einen Tee, ja?
Mrs. Gray,
haben Sie es gewusst?
Der Reverend hat angerufen und es mir gesagt.
Ich...
Ich habe mit meinem Sohn gesprochen...
Er hat sich aufgeregt und alles abgestritten.
Reverend, bitte... Ich muss sie sehen.
Darüber haben wir doch schon gesprochen.
Sie möchte in der Kirche bleiben.
Mrs. Gray, dürfen wir uns Angelas Zimmer ansehen?
Es ist oben. - Danke.
Die letzte Tür.
Was? - Die letzte Tür.
Hey, Bruce!
Wir brauchen einen Durchsuchungsbeschluss. - Sie hat's doch erlaubt. Wo ist der Sohn?
Roy? Der ist vor zwei Jahren ausgezogen.
Wo ist er hin?
Sie wissen es nicht?
Sie sind mit der Familie befreundet und wissen nicht, wo er ist?
Sie haben schon genug durchgemacht. Das Thema würde ich auslassen. - Mrs. Gray?
Haben Sie etwas von Ihrem Enkelsohn gehört?
Nicht so richtig.
Er ruft manchmal an und sagt, dass es ihm gut geht.
Aber... - Warum ist er gegangen? Ist er vor seinem Vater geflohen?
Ich habe meinen Sohn gestern gefragt. - Und was hat er gesagt?
Er hat meine Hand genommen.
Und...
wir haben gebetet.
Es ist keine moderne Sage. Die Satanisten sind unter uns.
Wie in jeder anderen Religion, beten auch sie ihren Herrn an: den Teufel.
Sie zelebrieren furchtbare Rituale. Wir sollten uns fragen...
Wie können Sie sich das anhören? Darf ich's ausmachen?
Machen Sie's ruhig aus. Ist ja Ihr Wagen.
John...
Ich wusste, er hat Probleme. Aber die Tochter missbrauchen? Ich fasse es nicht.
Warum? Weil Sie beide in dieselbe Kirche gehen?
Und wenn...
Wenn er sie nur gestreichelt hat? Als Zeichen seiner Zuneigung?
Seine Tochter hat das aufgebauscht. Sie ist schwierig.
Wirklich? Da hab ich aber was anderes gehört.
Sie soll schüchtern sein. - Ich hab sie als Kind erlebt.
Sie haben ja das Haus gesehen. Und wie sie leben.
Dann hat sie auch noch ihre Mutter verloren.
Sie hatte ein beschissenes Leben.
Vielleicht will sie einfach...
einfach weg von all dem. Keine Ahnung.
Trotzdem. Meinen Sie wirklich, dass eine 17-Jährige
ihren Dad in den Knast bringt, um ihr Leben zu ändern?
Das können wir nicht ausschließen.
Oder?
Stimmt, das können wir nicht ausschließen.
Der Junge ruft seine Großmutter aus einer Bar an. Verfolgt seine Anrufe zurück.
Ruft mich erst wieder, wenn ihr ihn gefunden habt.
Na?
Also, äh...
Sein Geisteszustand scheint normal zu sein. - Sagte ich ja.
Die Frage ist: Woher kommt die Amnesie? Keiner wird ihm glauben.
Bruce, Mr. Raines ist hier! - Ich glaube, er führt nichts im Schilde.
Was? - Wer keinen Anwalt will, der versucht gar nicht, sich zu schützen.
Ich verstehe das nicht. Bruce! - Ja, hier bin ich.
Sagen Sie das noch mal, Professor. Ich bin manchmal doof.
Ich glaube, John verfolgt keine Strategie. Im Gegenteil: Er will kooperieren.
Er sagt: "Ich glaub, ich hab's getan." Aber er redet, als sei er nicht dabei gewesen.
In gewisser Hinsicht war er das auch nicht.
Der Mann versucht seit Jahren, vom Alkohol loszukommen.
Dazu flüchtet er sich in den Glauben. Eine explosive Mischung.
Einerseits geht er zu weit und tut furchtbare Dinge.
Andererseits kann er mit diesen furchtbaren Dingen nicht leben
und findet sie in seinem Gedächtnis nicht mehr.
Er findet sie nicht? - Sie sind da, hinter einer Tür. Man muss einen Schlüssel finden
und sie freilegen. Eine Regression provozieren.
Ich bin kein Experte,
aber das wirkt alles ein bisschen...
Ein bisschen seltsam, was? - Ja.
Wahrscheinlich.
Ich sage meinen Studenten oft, dass die Psyche ein Universum ist.
Darüber habe ich was gelesen.
Die regressive Hypnose hat große Fortschritte gemacht.
Wie auch immer... Ich hoffe,
Sie haben mein Seminar nicht unterbrochen, um diese Themen zu diskutieren.
Oder doch?
"Ich bin seitdem sehr verwirrt.
Mein Vater befahl mir, niemandem etwas zu sagen.
Er sagte: 'Sei ein braves Mädchen, dann behütet dich der Herrgott.'
Aber ich weiß, das ist unrecht. Er fasst mich an
und zwingt mich, mit ihm zu schlafen.
Ich habe Angst. Ich weiß nicht, ob ich es tun soll..."
Okay, John. Noch mal.
Konzentration auf den ersten Satz: "Seit letztem Jahr kam mein Vater in mein Zimmer."
Seit letztem Jahr...
Denken Sie dran: Lassen Sie das Pendel Ihren Kopf freimachen. Schauen Sie hindurch.
Es hat keinen Zweck. Wie lange sollen wir das noch machen?
Nur noch einmal. Lassen Sie los.
Entspannen Sie jeden Muskel in Ihrem Körper. Dritter Satz.
"Mein Vater befahl mir, niemandem etwas zu sagen. Er sagte: 'Sei ein braves Mädchen,
dann behütet dich der Herrgott."" - "... dann behütet dich der Herrgott."
Ja, das habe ich oft zu ihr gesagt.
"Er fasst mich an und zwingt mich, mit ihm zu schlafen."
Das hat Ihre Tochter geschrieben. Ist Ihnen das klar?
Es ist ihre Handschrift.
Sie haben selbst gesagt: Ihre Tochter lügt nie.
Nein, sie würde mich niemals anlügen.
Sie muss lügen. Und wenn Sie sich nicht erinnern... - Nein. Oh, Gott!
Bitte nicht. Lieber Gott, hilf mir. Ich... - John.
John...
Hinter dem Pendel...
Gleich dahinter...
Moment, Moment...
Ich glaube, ich sehe etwas.
Sagen Sie uns, was Sie sehen.
Es ist in meinem Haus.
Ich bewege mich. Mein Gott...
Es ist, als wäre ich dort.
Können Sie es noch mal vorlesen?
"Seit einem Jahr kommt mein Vater in mein Zimmer.
Ich bin seitdem sehr verwirrt.
Er fasst mich an und zwingt mich, mit ihm zu schlafen."
Ich sehe sie. Sie sitzt auf dem Bett.
Ich beuge mich über sie... Mein Gott.
Oh, Gott, nein. - Was machen Sie mit ihr?
Ich habe ihre Hände an die Bettpfosten gefesselt. - Sehen Sie das Seil?
Ja, es ist ein schwarzes Seil.
Warum ist es schwarz? Ist das ein Ritual?
Moment, Moment... Er... Ich fessle jetzt ihre Füße!
Sie sagen "er". Von wo aus sehen Sie zu? - Ich stehe direkt neben dem Bett.
Sehen Sie sich selbst? - Ja, das muss ja wohl ich sein.
Nein, das ist jemand anders. Konzentration aufs Gesicht.
Warum verhindere ich es dann nicht? Zum Teufel, was mache ich da?
Sie haben jemanden reingelassen.
Warum verhindere ich das nicht?
Das Gesicht, John. Sie kennen ihn.
Ich weiß nicht, wer das ist. - Wer war im letzten Jahr in Ihrem Haus?
Sie wissen, wer das ist, John... - Detective!
Ich glaube, ich habe eine Kamera in der Hand.
Ich mache Fotos davon! Einen Augenblick mal...
Ich glaube, ich sehe was.
Es ist George! - George Nesbitt?
Okay. - George Nesbitt?
Bis später, George.
Hey, George!
Hey, Bruce. Wie lief's mit John?
Wo wollen Sie hin? - Wohin wohl? Meine Schicht ist zu Ende.
Gibt's ein Problem?
Ihr Name wurde genannt.
Mein Name?
Was hat er gesagt?
Sagen Sie's mir, George.
Sagen Sie's mir.
Was, wenn ich alle Fotos kenne... Geben Sie's dann zu?
Wir haben die Fotos. - Wenn Sie sie mir zeigen.
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