The first 200 lines.
NETFLIX PRÄSENTIERT
Mein liebster Vater...
...ich bete, dass du nicht von Sorgen verzehrt wirst
in der Zeit, die seit meiner Entführung vergangen ist.
IMMER IN MEINEM HERZEN
Ich schreibe dir in der Hoffnung, dass du mein Leid
auf dieser elenden Insel beendest.
Meine Entführer sagen mir, damit ich überlebe,
musst du allein mit dem Geld hierherreisen und mich freikaufen.
Kommt ein Rechtsbeistand an deiner Stelle, ist mein Schicksal besiegelt.
Vater, ich ertrage es nicht mehr.
"Ich fürchte, unser Herr erhört mein Gebet nicht länger.
Trotzdem bete ich weiter für deine Gegenwart, für meinen Retter.
Bitte bring mich nach Hause.
Deine liebe Tochter, Jennifer."
"Die Welt hält dich für tot.
Und bis ich dich fand, dachte ich dasselbe."
Diese Lösegeldforderung...
...war an ihn gerichtet.
Sieh ihn dir an.
Er ist gebrochen.
Er hat verloren.
SEINE AUFERSTEHUNG BERÜHRT DURCH SEIN LEID
Er weiß nicht mal, dass du hier bist, geschweige denn, dass sie weg ist.
Was immer an Bösem existiert...
...steht zwischen dir und ihm, nicht deiner Schwester.
Sie braucht dich, Thomas.
Jetzt mehr als je zuvor.
Und was ist mit dem Lösegeld?
Sie erwarten dich nicht.
Bleib in seiner Herde verborgen.
Aber zahle nicht das Lösegeld, das sie verlangen...
...bis du siehst, das sie lebt.
Diese Leute sind Gotteslästerer...
...eine Sekte, eine Krankheit.
Sei vorsichtig. Sei klug.
Bring sie nach Hause.
Fahrkarten bereithalten.
Alles gedrucktes Material, korrumpierende Bilder und Gegenstände vom Festland
sind streng verboten.
Nur Kleidung und Erbstücke.
Willkommen, Bruder.
DIESE EINLADUNG BERECHTIGT DEN INHABER ZUR FAHRT NACH: ERISDEN
Willkommen, Bruder.
Willkommen, Bruder.
Willkommen, Schwester.
Willkommen, Bruder.
Willkommen, Bruder.
Willkommen, Schwester.
- Kann ich Ihnen helfen, Bruder? - Vielen Dank, Sir.
Willkommen, Bruder.
VERIRRUNGEN AUS LEIDENSCHAFT, BESSERUNG DURCH WILLENSKRAFT
Willkommen, Schwester.
Danke, Sir.
Willkommen, Bruder.
Willkommen, Bruder.
HAFENBEHÖRDE
Willkommen, Schwester.
Willkommen, Bruder.
Volle Kraft voraus!
- Bruder... - Schwester.
Vergeben Sie mir, es ist nur...
Ich habe Sie noch nie bei Gebetsversammlungen gesehen.
Ich Sie auch nicht.
Vielleicht ist es Zufall?
Sicher. Es ist nur...
Wir treffen uns erst jetzt.
Ja.
Die Vorsehung wollte es so.
Nur sie entscheidet, ob wir geben oder nehmen.
Wir mischen uns nicht ein.
Amen
Lassen Sie mich das machen, Sir.
Willkommen auf Erisden, Sir.
- Wenn Sie etwas brauchen... - Ich brauche nichts, Junge.
Ffion.
- Deck den Tisch. - Ja, Vater.
Alle neuen Bürger, bitte anstellen.
Oh, mein Gott!
Bitte den Mund aufmachen. Zunge ausstrecken.
Okay, danke.
- Name? - Elaine Williams.
- Alter? - Achtunddreißig.
- Hallo. Mal sehen. - Fähigkeiten oder Beruf?
- Näherin. - Okay.
Erzähle von deiner Spende.
Ich biete meine ewige Hingabe...
Bitte Mund auf und Zunge ausstrecken.
...und mein Blut unserer Herrin dar.
Das sollten wir tun.
Vorstrafen?
Landstreicherei.
Sorge dich nicht, Elaine. Hier wirst du keine Begierden haben.
Bitte nehmt euer Gefäß.
Willkommen auf Erisden.
Das ist gut.
Name?
Thomas Richardson.
DIE WORTE DES PROPHETEN MALCOLM
VATER VON ERISDEN
Wann hat er angefangen?
Keine Ahnung.
Gut, ich bin nicht die Letzte. Er hasst das.
Sie haben was... etwas auf Ihrer...
Sagen Sie nichts.
Radikaler!
Verschwörer.
Verräter.
Feind des Königs.
Diese Worte wurden für mich gebraucht,
als sie meine Hände und die meiner Brüder fesselten,
bevor sie uns Verrat vorwarfen, uns einsperrten
und zum Tode verurteilten.
Aber wofür?
Mein einziges Verbrechen war, dass ich wagte, von einer Welt zu träumen,
in der wir jeden Tag als Ebenbürtige aufstehen.
Mitgefühl ist kein Verbrechen.
Aber mein Schicksal war nicht im Tod zu finden, meine Freunde.
Nein.
Wir wurden zu drei Brüdern,
verbunden durch unsere Flucht.
Blinde Passagiere, in die raue See geworfen.
Ich werde nie den Geschmack des Ozeans in meiner Kehle vergessen.
Aber...
...auch nicht...
...den süßen Klang...
...ihrer Stimme...
...als sie uns aus dem Sturm zu sich rief.
Sie...
...die Göttin dieser Insel, die uns gerettet hat...
...und die meine....
...meine Zunge wählte... um durch sie zu sprechen.
Einem einst gottlosen Mann
verlieh sie ihre Weisheit,
und betraute mich damit, euren Geist zu bereichern.
Ich frage euch alle, wo ist das Land, in dem nicht zu Kriegen aufgerufen wird?
Waffen? Geld? Und auch ohne Steuern?
Nun, das Land ist hier.
Kein Steuerbescheid wird je an der Kirchentür drohen!
Wir, ich sage euch, wir...
...sind freie Menschen.
Kommt! Lasst uns spielen!
Wartet auf mich!
Was ist das?
Er wollte uns nicht sagen, wo das Geld ist.
Du hast ihm so zugesetzt, dass er es uns nicht sagen kann...
...selbst, wenn er wollte!
- Er ist der Falsche. - Er ist es.
Natürlich ist er es. Er gab mir das hier.
Da ist das Zeichen drauf.
Mein Bruder.
Ich versprach dir ein reiches Leben ohne den eisigen Stachel des Leids,
ohne Gier und Ungerechtigkeit.
Aber du...
...du leidest.
Wir haben einen Eindringling auf unserem Land.
Er ist da draußen irgendwo. Er weiß sich verborgen zu halten.
Wir müssen ihn finden.
Hast du mich vermisst?
Du warst nur für zwei Sonnenuntergänge fort.
Ja, und für zwei Sonnenaufgänge.
Ich verspreche dir, eines Tages müssen wir uns nicht mehr so verstecken.
Wir haben unser eigenes Haus mit unserem eigenem Namen.
Wir können das Holz von diesem Boot dafür nehmen.
Du baust mir jetzt ein Haus damit, nicht wahr?
Nein, du hast recht. Es ist eine dumme Idee.
Nein.
Tut mir leid.
Es ist schön.
Und sieh mal, wir haben genug für eine Haustür
und um den Namen des Hauses ins Holz zu ritzen
und am Dachsparren aufzuhängen.
Alle, die uns kennen, sehen es dann und wissen, dass es unseres ist.
Niemand wird mich je daran hindern, auf dich achtzugeben.
Ich liebe dich, Jeremy.
Ffion, das sollten wir nicht tun.
Es ist okay.
Ich bin bei dir, Jeremy.
Alle in die Quartiere!
Zurück in eure Wohnstätten!
Die Nacht bricht an.
Alle in die Quartiere!
Es ist okay.
Wer ist da?
Ich bin's, Sir.
Was gibt es?
Zeit zum Arbeiten.
Noch fünf, das müsste reichen!
Noch fünf mehr!
Was ist los?
Sir, letzte Nacht, ich möchte wissen, warum Sie... was...
Warum ich draußen war?
Ich habe eine Zigarette geraucht.
Und du?
So ein Misstrauen.
Und ich dachte, ich kann dir vertrauen.
Tut mir leid, Verzeihung.
Ich will Sie nicht belästigen, es ist nur...
Ich denke nicht so viel nach und... Es tut mir leid.
Nein, mir tut es leid, Jeremy.
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