The first 200 lines.
Das bin ich. Bob Zellner. Der in der Mitte.
Weiß und schwarz gehören getrennt, nicht zusammen!
Der Süden war aufgrund der Bürgerrechtsbewegung in Aufruhr.
In meiner Stadt, Montgomery, Alabama
fand vor fünf Jahren ein Busboykott statt,
der mit der Festnahme von Mrs. Rosa Parks begann,
die einem weißen Mann ihren Platz nicht freimachte.
Wir gehen mit Gott, und wenn wir ein Jahr zu Fuß gehen müssen,
wir gehen, bis diese Busse nicht mehr segregiert sind.
Sie sind ein Jahr zu Fuß gegangen und haben gewonnen.
Das hat einige meiner Leute ziemlich verärgert.
Fürchtet euch nicht. Die Rechte und die Weißen gewinnen.
Letztes Jahr waren die Sitzstreiks,
um die Rassentrennung in Imbissen im ganzen Staat aufzuheben.
Wie man sieht...
hatten viele weiße Leute ein hitziges Temperament,
was die Bürgerrechtsbewegung anging.
Diese Gruppe?
Deren Zorn wurde durch eine College-Diplomarbeit,
die mir und meinen vier Freunden zugeteilt wurde, hervorgerufen.
Eine Diplomarbeit...
über Rassenverhältnisse.
Das konnte einen umbringen.
Eine Diplomarbeit.
LEBENSMITTEL FRISCH VOM BAUERNHOF WASSERMELONE, FRÜHLINGSKARTOFFELN
WILLKOMMEN IN MONTGOMERY
NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT
Vor vier Monaten...
war das Leben einfacher.
Come on baby, let’s twist!
Warte mal!
Bist du alt genug, um zu trinken? Was lässt du da wachsen?
-Ist das Schmutz auf deiner Oberlippe? -Ich finde, das sieht ziemlich gut aus.
Ich habe eine Katze in Mississippi, die das ablecken könnte.
Wow, wow! Achtung, meine Damen und Herren...
hier haben wir einen echten Gelehrten!
Wie schafft es ein dummer Bauernjunge, Klassenbester zu werden?
Die Schule hat ihre Lieblinge!
Du solltest dich schämen, hörst du? Auf Bob!
Frei! Weiß und 21.
Nicht mehr 21.
-Komm, Bob! Lass uns tanzen! -Carol-Anne!
Komm!
Auch nicht ganz frei.
Jungs.
Seht, wie sie tanzen.
Er hat definitiv gewonnen.
Okay...
Okay, das reicht jetzt!
-Was? -Wir müssen aufhören.
-Du hast ja recht. -Du hast es versprochen.
Nicht mehr lange, bis wir verheiratet sind.
Wir müssen jetzt durchhalten.
Wie hat sie durchgehalten?
Wer?
Jeanne d’Arc.
Sie war doch nicht normal, und hatte keine Zeit an Sex zu denken.
Nein, nein, nicht Sex.
Jeder war gegen sie, und sie haben sie sogar verbrannt.
Sie war ein wenig verrückt, und hat Stimmen gehört...
und von denen hat sie sich leiten lassen.
Was sagen deine Stimmen dir, Bob?
Sagen sie, bring deinen kleinen weißen Hintern in die schwarze Kirche?
Oder zurück an deinen Platz, junger Mann?
Was zur Hölle tust du nur dort?
Ich sagte schon, das geht so nicht.
Wir wollen nur bei einem ihrer Treffen dabei sein.
Bob, ihr könnt da nicht einfach dabei sein!
Die Montgomery Improvement Association ist eine der aktivsten Fraktionen hier.
Und Mrs. Rosa Parks ist wegen ihnen zu Besuch.
Ich verbiete es. Du triffst dich nicht mit Rosa Parks oder sonst irgendwem.
Wirklich? Keine schwarzen Leute für eine Diplomarbeit über Rassenbeziehungen?
Ich konnte nicht verstehen, wie wir eine der Rassen ausschließen, um die es ging.
Entschuldigung, Dr. Abernathy?
Mein Name ist Bob Zellner.
Das hier sind Townsend Ellis, John Hill, Joe Thomas und William Had.
Wir arbeiten an unserer Diplomarbeit über Rassenbeziehungen.
Und Sie alle kennen Mrs. Parks?
-Natürlich. Na, klar! -Ja.
-Besuchen Sie alle das Methodist College? -Ja, Ma'am.
Sie haben Sie hergeschickt?
Nicht ganz.
Nicht ganz. Verstehe.
Wir wollten ein paar Fragen zur Montgomery Improvement Association stellen.
Tja.
Das ist aber ein löbliches Unterfangen.
Hoffentlich trauen sich mehr Studenten künftig an so ein wichtiges Thema heran.
Könnten wir denn über die Festlichkeiten in Ihrer Kirche berichten?
Nur könnte die Polizei Sie festnehmen, ist Ihnen das bewusst?
Sind Sie denn bereit, das zu riskieren?
Nein, so ist das nicht, wir wollen keinen Ärger machen.
Junge...
Ist Ihnen klar, wie viel Gift in dem Apfel steckt, in den Sie alle bissen?
Du hast jetzt mit dem Mann gesprochen...
Du hast, was du willst. Schreib die Arbeit. Das ist alles.
Du weißt, ich bin Deutsche.
Ich habe die braunen Uniformen und die Hitlerjugend gesehen.
Ich habe gesehen, wozu Menschen fähig sind.
Und du musst dich selbst davor schützen.
ERSTE BAPTISTENKIRCHE
Ich freue mich zu sehen, dass uns heute wieder der staatliche Ermittler,
William B. Painter, und Officer Phillip mit ihrer Anwesenheit beehren.
Heute versammeln wir uns in der Brick a Day First Baptist Church .
Und ich denke, die Versammelten wird es nicht stören, wenn ich...
die beiden willkommen heiße und ihnen dafür danke...
dass sie unsere Nachricht mit viel Liebe für unseren Gouverneur aufnehmen.
Oh, ja! Ja!
Tja, und solange unser Gouverneur gerade ganz Ohr ist...
hätte ich eine Frage an den Gouverneur... Weiß er...
von den ökonomischen Fortschritten...
die Montgomery gemacht hat, und zwar in den letzten Jahren,
seit dem Boykott vor fünf Jahren.
Es scheint fast so, als sei Freiheit...
nicht nur von Vorteil für die Neger-Gemeinde in Montgomery.
Sondern die weiße Bevölkerung zieht auch ihren Vorteil daraus.
Ich kann dem Gouverneur also sagen...
dass wir uns alle hier bei ihm bedanken.
Aber bitte habt keine Angst!
Ja, Sir!
Der Busboykott war nämlich erst der Anfang.
Wir alle gedenken, Montgomery noch mehr Vorteile zu bringen, viel mehr!
Von heute an!
Es scheint, als hätte die Polizei unsere Kirche umzingelt.
Was wollen sie?
Sie und Ihre Freunde verhaften.
Wofür denn?
Wir hatten diese Konversation...
Das können sie nicht!
Die Montgomery Polizei macht ihren Job nicht immer gut, aber...
Weiße dafür verhaften, dass sie eine schwarze Kirche besuchen...
Das kriegen sie gut hin.
-Wir recherchieren doch nur. -Wir stehen doch auf keiner Seite.
Tja, ich bin mir nicht sicher, ob die höheren Mächte...
-...das auch so sehen wie Sie. -Bitte...
können Sie nichts für uns tun?
Wir haben noch eine Hintertür.
Ich gehe nach vorne und lenke sie ab. Beeilt euch.
Okay!
Na, kommt!
John, Eugene. Kommt alle etwas näher.
Wie Sie alle wissen...
...sind wir heute hier versammelt, um...
was als der Montgomery Busboykott bekannt ist, zu ehren.
Kommt schon.
Danke.
Danke!
Wissen Sie, es wird die Zeit kommen...
Da wird etwas sehr Schlimmes passieren, vor Ihren Augen.
Dann müssen Sie entscheiden, auf welcher Seite Sie stehen.
Sich nicht zu entscheiden...
...ist eine Entscheidung.
Gut! Gut, Doc!
Weiter so, gut gemacht, Junge!
Ja, gut gemacht! Sehr gut, Doc. Weiter so!
Hey, Bob! Komm rein!
Das brauchst du nicht.
Ist nicht nötig. Komm schon.
Ich habe gehört, du leitest irgendwelche Martin-Luther-Nigger-Treffen.
-Wovon reden Sie, Coach? -Oh nein, Reverend.
Ich bin nicht dein Coach.
Okay, also...
was Bob und ich hier demonstrieren werden, ist wie wichtig es ist, gut aufzupassen.
Seht ihr?
Er hat es nicht schnell genug gesehen.
Fäuste hoch, Junge!
Was war das denn? Hältst du's nicht aus?
-Oder weißt du nicht, wie man schlägt? -Ich weiß, wie man schlägt.
Hey!
Die Nigger machen dich schwach!
Kannst du es nicht versuchen?
Ich probiere alles drei Mal.
Hey!
Und, Reverend? Ist Ihnen das schwach genug, Junge?
Lass ihn in Ruhe!
Was soll das?! Er ist ein alter Mann, du könntest ihn umbringen!
Kommen Sie. Ich helfe Ihnen.
STUDENTEN EINGESCHRÄNKT
HUNTINGDON ERMAHNT FÜNF FÜR TEILNAHME AN NEGER-VERHANDLUNG
Als der ordnungsgemäße Justizminister des Staates Alabama...
sehe ich euch an, und ich frage mich: Was bringt fünf junge, aufrechte Studenten
aus dem Süden wie Sie dazu, zu marschieren und...
auf Streiks zu gehen und zu demonstrieren?
-Allgemein unseren Frieden zu stören. -Das ist nicht...
-Junge, Sie müssen lauter sprechen. -Wir haben all das nie getan.
Marschieren, Streiks, demonstrieren...
Ihr wurdet von diesen Kommunisten beeinflusst.
Es gibt Kommunisten in Alabama?
Nun ja...
Nein, aber sie kommen hierher.
Ich lese euch jetzt eine Namensliste vor, und ich will wissen, wen ihr traft.
Virginia und Clifford Durr?
Anne und Carl Braden?
Aubrey Williams?
-Kennt ihr diese Personen? -Nein.
-Nein, Sir. -Keiner von ihnen wohnt in Alabama?
Doch die Durrs schon. So...
Ihr Jungs werdet...
von der Schule verwiesen.
-Was? -Aufgefordert zu gehen.
Okay... Aufgefordert zu gehen.
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