The first 200 lines.
Die Arbeit für den Geheimdienst hat viel mit Warterei zu tun.
Das macht einen guten Spion aus,
aber es ist, als halte man sich 24 Stunden am Empfang seines Zahnarztes auf.
Man liest Zeitschriften, trinkt Kaffee,
und ab und zu versucht jemand, einen umzubringen.
Mercedes stellt jetzt auch SUVs her.
Große Sitze. Ganz toll.
Außerdem erstaunlich günstig.
CIA.
Wie reagiert man darauf? Mit Nein?
Sagt man, dass viele Spione nicht direkt für die CIA arbeiten?
Das hilft einem bestimmt weiter…
MÖCHTEGERN-WARLORD
Willkommen.
-Mr. CIA. -Nein, nein.
Ich arbeite für niemanden direkt.
Darum kann ich Ihnen auch $750.000 geben,
damit Sie die Öl-Raffinerien nicht in Luft jagen.
Kommen Sie.
Hallo, Leute.
Wow! Sachte, Jungs. Sachte. Ich hole nur eine Karte heraus.
Sie garantieren für die Sicherheit des Nembe-Ölfeldes.
Keine Brände, keine Explosionen.
Niemand fällt in den Sumpf und wird zu Alligator-Futter.
Sie meinen Krokodil.
Ja, genau. Ich meine Krokodil.
-Einverstanden? -Abgemacht.
Ich hole jetzt mein Telefon aus der Tasche,
damit ich dem Mann sein Geld verschaffe.
-Hallo. -Ja, ich habe die Bankdaten.
-Die ABA-Nummer ist 0-2-1-0-0-1-0-1-7-5... -Es wurde abgeblasen.
Durch eine Burn Notice sind Sie auf der schwarzen Liste.
-Bitte? -Es tut mir leid.
Gibt es ein Problem?
Nein, kein Problem. Computer-Verwechslung. PC, Mac.
-Hallo? -Geben Sie mir sofort Ihren Boss.
Ich kann Ihnen nicht helfen.
Die Kontodaten für die Überweisung lauten 0-2-1-0-0-1-0...
Sie CIA-Scheißkerl! Sie meinen, mich bestehlen zu können?
Manchmal tut die Wahrheit weh.
In diesen Situationen empfehle ich, zu lügen.
Ich bin von der CIA! Ich habe Ihr Geld.
Das reicht. Hoch mit ihm.
Ich habe...
Aber ich kann Sie hinführen.
Ich wollte es stehlen und es Ihnen in die Schuhe schieben.
Es ist nichts Persönliches, Ok?
Das hatte ich vor.
In 20 Minuten haben Sie Ihr Geld, versprochen.
Fahrt ihn hin.
Ich muss auf die Toilette. Mir wird schlecht.
Mir wird... Warten Sie! Mir wird schlecht. Ich brauche eine Toilette.
Sonst übergebe ich mich im Mercedes, verstanden?
Im Mercedes, mit Blut überall.
In einem Kampf ist Vorsicht geboten,
um sich nicht die Handknochen am Gesicht des Gegners zu brechen.
Darum mag ich Toiletten. Viele harte Flächen.
TOILETTEN
Tut mir leid. Ich lass es am Flughafen.
Südnigeria ist nicht gerade mein Lieblingsort auf der Welt.
Es ist unsicher, korrupt,
und die Leute dort essen stinkenden Konservenfisch.
Eines muss ich Nigeria aber lassen.
Es ist die Waffenschmuggelmetropole Afrikas, wo man nicht
mit einer Limousine auf einen überfüllten Markt fahren sollte.
Zurück!
Hier entlang, Sir.
Wenn man im Flugzeug zusammenbricht, empfiehlt sich Business Class.
Die Sitze sind größer, falls man Krämpfe bekommt.
Obwohl, ist man erst bewusstlos...
Geht es Ihnen gut?
...ist es eigentlich auch egal.
DIE EX-FREUNDIN
Oh, nein.
Du hast ja so ein Glück.
Bei den Verletzungen denkt man, du bist vor einen Lkw gefallen.
-Fiona, was machst du hier? -Du warst einige Tage bewusstlos.
Die Putzfrau wurde neugierig, durchsuchte dein Zeug.
In deinem Portemonnaie steht, man soll mich im Notfall benachrichtigen.
Das ändert man doch nach einer Trennung.
-Ich bin geehrt, dass du kamst. -Grundlos.
Ich musste sowieso raus aus New York.
Ehemalige Kollegen sind mir auf den Fersen.
Und ich wollte mal etwas Sonne tanken.
Und es klang, als könntest du sterben.
Ich wollte dein Ende miterleben.
Dir sagen, was für ein Scheißkerl du warst.
-Sonne. Wo bin ich? -Miami.
Offenbar bist du auf dem Flug aus Nigeria zusammengebrochen.
Miami? Warum bin ich hier?
Die Fluggesellschaft sagte nur, so seien die Anweisungen gewesen.
Anweisungen? Was soll das heißen?
Na, es ist sozusagen deine Heimat, nicht wahr?
Ich habe deine Mom angerufen.
-Meine Mutter? -Ja, ja.
Wir haben uns nett unterhalten.
Sie freut sich, dass du Weihnachten da bist.
Da... Nein, ich bin nicht da.
Nein, nein. Ich...
-Ich gehe jetzt. -Du gehst?
-Ja. -Ja. Darin bist du ja gut.
Meine Mutter und ich sollten in anderen Hemisphären sein.
Fiona, jemand hat eine Burn Notice auf mich ausgesetzt.
Ich muss mich darum kümmern,
oder ein paar Brüche sind meine geringste Sorge.
Überwachung. Zweiköpfiges Team, FBI.
Fi, inszenier doch mal ein Ablenkungsmanöver für mich.
Bitte, Fi. Komm schon.
Mach eine deiner Szenen, ja?
Beiß einen. Steck den anderen in Brand.
Mach es in zehn Minuten. Ich muss mich frisch machen.
Du schuldest mir ein Abendessen.
Na schön.
Die meisten wären begeistert über den Standort Miami.
Leider bin ich nicht die meisten.
Als langjähriger Geheimagent ist ein sonniger Strand für mich
nur ein ungeschützter Ort ohne anständiges Versteck.
Außerdem konnte ich meine Waffe noch nie gut in der Badehose verstecken.
-Willkommen im Chadwicke. -Ich brauche ein Zimmer. Ein, zwei Nächte.
Wir haben eine Suite im zehnten Stock mit Meeresblick.
Ich will keine Aussicht.
Das Zimmer kann zur Wand zeigen, ohne Fenster, wenn es geht.
Weit weg von den Fahrstühlen, nahe an den Ausgängen, wenn es geht.
Haben Sie eine andere Karte? Diese wird nicht angenommen.
Nicht angenommen?
Ist mir egal, was der Computer sagt.
Ich will mein Geld von meinem Konto.
Ich verstehe Sie, Sir. Ich...
Ich frage mal den Manager.
Wenn ein Spion gefeuert wird,
ruft keiner aus der Personalabteilung an, es gibt keine Uhr.
Sie lassen ihn im Regen stehen.
Sie sorgen dafür, dass er nie wieder arbeiten kann.
Seine Fähigkeiten und sein Gedankengut bekommen sie nicht,
also nehmen sie ihm alle Arbeitsmittel. Sie brandmarken ihn.
Ich weiß nur, dass das Konto gesperrt wurde.
KONTO GESPERRT CODE 345G
Dem Code nach hat es die Regierung veranlasst.
Wenn Sie das gern mit der Polizei besprechen möchten...
He, hi.
Sie sehen aus, als hätten Sie gern eine Mütze umsonst.
-Telefonzelle? -Was?
Da steckt man Geld rein und dann...
Oh, ja. Gleich da drüben.
-Hallo. -Geben Sie mir bitte Dan Siebels.
So jemanden gibt es hier nicht.
Er betreut mich. Ich muss ihn sprechen.
Ich kenne die Vorschriften.
Sie tun nur Ihre Arbeit, aber ich habe keine sichere Leitung.
-Tut mir leid. -Hier ist Michael Westen.
Geben Sie mir einfach Dan.
Er ist mein V-Mann. Wir arbeiten seit 15 Jahren zusammen.
Tut mir leid, Junge.
Bitte. Wir wurden zusammen ausgebildet.
Auf seinem Tisch steht ein Schild mit Einschussloch.
Er trinkt Sprite. Wir sind Freunde.
-Ich betone nochmal, wie... -Tut mir leid.
...dringend es ist. Nein, nein. Legen Sie nicht auf! Sie haben aufgelegt...
Wird man beschattet, braucht man Kontrast,
eine Umgebung, durch die die Beschatter auffallen.
FBI-Agenten im Außendienst sind alle so in den 40ern.
In den meisten Hotels in South Beach
wäre es schwer zu sagen, welcher Weiße mittleren Alters einen beschattet.
Also hält man sich da auf,
wo jedem nur ein Schnapsglas zur Alkoholvergiftung fehlt.
Sieht man jemanden, der geradeaus laufen kann, hat man seinen Agenten.
Ich brauche die Adresse von SecuriCorp in Miami.
Brickell Ave. South?
Danke.
Tut mir leid, da bist du auf dich gestellt.
Nein, warte. Er ist irgendwie sexy.
Kinder, kommt mal her.
Seht ihr den Polizisten?
Ich gebe jedem von euch fünf Mäuse, wenn ihr hingeht und sagt,
dass der Mann in dem Auto wollte, dass ihr auf seinem Schoß sitzt.
Macht ihr das?
Sagen wir, zehn Mäuse für jeden.
15, aber ihr teilt es euch.
-Für 15 will ich Tränen sehen. -Ok, Alter.
He, Sie. Steigen Sie aus. Kommen Sie.
Los. Raus aus dem Auto.
-Los, los. -Warten Sie, Officer Anderson.
-Ja, ja. -Weisen Sie sich aus.
Na, hören Sie. Nein.
-Los! He! Los! -He!
In jeder Großstadt auf der Welt leben ein paar ehemalige Spione.
Kontakt mit alten Freunden, die auf schwarzen Listen stehen, mögen sie nicht.
Dazu muss man schon ein wenig kreativ werden.
Lassen Sie ihn rein.
EX-SPIONIN
Janet, lassen Sie uns kurz allein?
Wow. Was für ein Büro.
Michael, was machst du hier? Das geht nicht.
-Du weißt also Bescheid. -Machst du Witze?
Du stehst auf der schwarzen Liste jeder Regierung.
Warum hast du nicht angerufen?
-Hätte ich dann kommen dürfen? -Nein.
Du warst immer gut darin, Leute zu ärgern, aber das?
Das muss ein Irrtum sein. Erzähl mir, was du gehört hast.
Ich kenne keine Details, nur, dass du fertig bist.
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