Jerry Before Seinfeld

Jerry Before Seinfeld

Download German Subtitle

Release info

Jerry Before Seinfeld 2017 WEBRip anyformat-anygroup
Jerry Before Seinfeld 2017 720p WEBRip x264-STRiFE
Jerry Before Seinfeld 2017 1080p WEBRip x264-STRiFE
A Commentary by psyking
These subs are synced for complete rips (that includes full netflix intro).

Tags

webrip
web
x264
720p
720
BRip
1080
Published on: 2017-09-20
Downloads: 34
Hearing Impaired: No

German subtitle preview

The first 200 lines.

DA KOMMT NOCH WAS

Mein...

6. MAI 1981

nächster Gast ist ein Komiker, der zum ersten Mal hier ist.

Er kommt aus New York City.

Er ist in vielen Clubs in New York und L.A. aufgetreten.

Hier ist Jerry Seinfeld.

Mitte der 70er gab es in New York

nur zwei Orte, an denen man neue Komiker sehen konnte.

Stand-up-Comedians waren Zwischenprogramm.

Sie traten vor dem Sänger oder der Rockband auf.

Und trotzdem war es mein größter Traum, dazuzugehören.

Mehr wollte ich nicht.

Ich saß tatsächlich auf einer Mauer, als ich beschloss, den Sprung zu wagen,

und zwar hier.

Genau an dieser Stelle.

EIN NETFLIX ORIGINAL COMEDY-SPECIAL

STIRB!

NEW YORK RETTEN

THE COMIC STRIP GEGRÜNDET 1976

Ihr seid gut. Seid ihr bereit?

Ja? Okay, gut für euch. Super.

Er fing als einer der Stammkomiker hier im Comic Strip an,

und zwar im Sommer 1976.

Begrüßen wir ihn in seiner Heimat.

Jerry Seinfeld!

Im Ernst?

Danke.

Vielen Dank.

Danke. Schön, hier zu sein.

Ich kann's kaum glauben.

Das ist super. Danke.

Danke.

Vielen Dank. Mögt ihr mein Jackett?

Mein Lieblingsjackett.

Ich wollte heute ein besonderes Jackett tragen,

weil ich wieder im Comic Strip bin.

Hier begann meine ganze Karriere.

Hier auf dieser Bühne.

Ich erzähle die ganze Geschichte.

Ich sage euch, wie das alles war.

Ich lebte in Massapequa.

Ich wurde in Brooklyn geboren.

Das ist mein Heimatviertel.

Dann zogen meine Eltern nach Massapequa. Das ist indianisch.

Es heißt "am Einkaufszentrum".

Selbst die Ureinwohner Amerikas wussten schon:

Sobald die Juden und Italiener kommen...

geht der Shopping-Wahnsinn los.

Weg mit den Tipis. Die Leute brauchen Parkplätze.

Wir zogen also aus der Stadt weg und nach "auf Long Island".

Man wohnt nicht "in Long Island", sondern "auf Long Island".

Wenn man in der Stadt lebt und gefragt wird: "Wo wohnst du?"

"In der Stadt".

Nicht "auf der Stadt".

Wenn man aus der Stadt wegzieht, wird das anders.

Wenn man wegzieht,

ist man "auf der Insel".

Long Island ist nicht so ein Ort...

Man kann nicht reinkommen. Da ist nichts...

zum Reinkommen. Man bleibt einfach drauf.

Meine Eltern sagten: "Wir fahren heute in die Stadt.

Wir fahren rein."

"Wir steigen auf den Zug."

Nicht "in den Zug".

"Auf den Zug".

Auch wenn man nie jemanden auf dem Zug sieht.

Oben auf dem Zug ist nie jemand.

Aber wenn man hier leben will, dann sagt man das so.

Wir steigen auf den Zug. Warum steigt man auf den Zug?

Warum?

Damit man absteigen kann!

"Steigt ab vom Zug!

Das ist unsere Haltestelle!"

"Wir müssen ins Taxi."

Nicht aufs Taxi.

Man war auf dem Zug, aber ist nicht auf dem Taxi.

Sondern im Taxi.

Warum steigt man ins Taxi?

Damit man aussteigen kann!

Man muss aussteigen...

"Wir sind da. Steigt aus dem Taxi. Wir sind da."

"Warum seid ihr noch im Taxi? Steigt aus."

"Okay, Jerry, was ist mit Uber?

Wie geht das bei Uber?"

Steigt man ein? Nie.

Auf? Nein.

Aus? Nein.

Was macht man mit Uber?

- Man greift es. - Man schnappt es.

Nein. Nein.

Man nimmt es einfach.

Man nimmt es! Man nimmt Uber!

Weil es nichts kostet.

Es ist gratis. Ich weiß nicht, wie das geht.

Bezahlen wir dafür?

Ich glaube, es ist umsonst, gratis zum Handy.

Jederzeit...

Cartoon-Autos fahren, wohin man will.

"Wie seid ihr hier?" "Wir haben Uber genommen...."

Wie M&Ms in einer Schüssel.

Man nimmt sie einfach.

Ich kam also her,

und ich sprach auf dieser Bühne vor.

Und draußen war ein Anmeldezettel,

auf den schrieb ich mein kleines "Jerry Seinfeld".

Dann die Adresse meiner Eltern

und "Auftritt als: Komiker".

"Besondere Anforderungen? Nein."

Und ich hatte nur einen Witz, der irgendwie gut war...

Den erzähle ich euch jetzt.

Und...

Wenn ihr je denkt,

dass ihr selbst eines Tages Comedy machen wollt:

So geht es nicht.

Sagt nie: "Ich erzähle euch jetzt einen Witz."

Ich bin Linkshänder.

Linkshänder mögen es nicht,

dass das Wort "links" so oft mit negativen Dingen verbunden wird.

Zwei linke Füße, ein linker Vogel.

"Was gibt's zum Essen?" "Linksensuppe."

Und wenn man geht: "Ich werde mich mal ausk-linken."

Das war's.

Das war mein erster Witz.

Es war ein guter Witz,

und ich hatte das Vorsprechen bestanden.

Ich kam dann jeden Abend her.

Ich wuchs in den 60ern auf.

Ich sehe hier viele junge Menschen,

die ihr Leben genießen...

Eure Möglichkeiten sind grenzenlos.

Weil ihr jung seid und das Leben noch vor euch habt,

und es wird alles toll.

Ich sage euch Halbstarken mal was!

Ihr hattet keine Kindheit.

Ihr hattet nichts!

Ihr hattet nichts im Vergleich zu dem, was wir in den 60ern hatten.

Und wisst ihr, warum? Eure Eltern haben auf euch aufgepasst.

Sie haben sich für euch interessiert.

Unsere Eltern kannten nicht mal unseren Namen.

Sie haben uns vernachlässigt und sich einen Dreck geschert.

Wir sind in den 60ern wie wilde Hunde aufgewachsen.

Es gab keine gute Ernährung.

Niemand kannte sich mit guter Ernährung,

Bildung und Sicherheit aus.

Könnt ihr euch die Welt, die ich beschreibe, überhaupt vorstellen?

Keine Helme, keine Sicherheitsgurte,

keine Halterung.

Wenn irgendwas anhielt,

flogen wir einfach durch die Luft.

Ich habe entweder 100% Zucker gegessen

oder flog durch die Luft.

Das war meine Kindheit.

Meine Eltern wussten nicht, wo meine Schule war.

Sie kannten meine Noten nicht.

Sie wussten nicht, wo ich war.

Ich war für meine Eltern wie ein Waschbär.

Man weiß, dass irgendwo einer ist,

aber niemand kümmert sich darum, wo er sich genau befindet.

Ich rollte aus dem Bett

und machte dann einen Köpfer

in die Schüssel voll Cocoa Puffs, Frosties,

Lucky Charms, Fruit Loops, Sugar Pops.

Mir wird schon ganz schwindlig, wenn ich nur daran denke.

Es war einfach toll.

Wir konnten alles machen!

Das Müsli namens "Life", das war mutig.

Das ist ein mutiger Name. Fand ich schon immer.

"Life"!

"Wie nennen wir die? Wie wär's mit Oaties? Squaries?"

"Oh, nein. Die sind viel besser."

"Sie sind das Leben, 'Life'!"

"Das Leben selbst!"

Oder wie wär's mit "allmächtiger Gott"?

Wer würde morgens nicht gern eine Schüssel "allmächtiger Gott" essen?

Oder das neue "allmächtiger Gott mit Rosinen".

Wer es nicht mag, geht zur Hölle.

Die Schönheit jener Zeit...

Unsere Eltern haben sich nicht dafür interessiert,

dass das nichts Nahrhaftes enthielt.

Und es war toll, bis die "Cookie Crisp"-Leute kamen

und alles verdorben haben.

Es gibt immer jemanden, der es zu weit treibt.

Cookie Crisp.

Das ist nicht etwa ein Müsli, das ein bisschen was von Keksen hat.

Es sind einfach Kekse.

Das ist dein Frühstück.

Eine Schüssel voller Schokokekse!

Es hätte eher "zum Teufel mit allem" heißen sollen!

Morgens Eis, abends Kuchen, dazwischen Speck und Zigaretten.

Der Gesundheitsplan von Cookie Crisp.

Ich habe auch immer auf den Eismann gewartet.

Das war noch so eine wichtige Sache im Leben...

Man hörte die Glocke und den Eiswagen...

Wir standen in einer Reihe am Wagen an.

Und hinten konnte man sein Eis abholen,

direkt über dem Auspuff.

Jedes Eis war, als würde man eine Packung Camels rauchen.

Es störte niemanden!

Das waren gute Zeiten!

Comments

No comments yet. Be the first to leave one.

Keep it about this subtitle — sync, quality, typos.500 characters left