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EINE NETFLIX SERIE
Unsere Untersuchung hat ergeben, dass diese Person weitere Morde beging.
Wir holen Beweise zu Untersuchungszwecken aus dem Gebäude.
Die Polizei birgt zahlreiche Kisten mit Leichenteilen.
Es handelt sich wohl um einen Serienmord durch einen Psychopathen.
Die Polizei verhört den Verdächtigen.
Wir wissen nur, dass der Mann schon mal einen Teenager missbrauchte.
Doch keiner erwartete diese plötzliche Entdeckung.
-Nun müssen wir die Opfer identifizieren. -Name?
Jeffrey Lionel Dahmer.
Geburtsdatum?
21. Mai 1960.
Man barg auch ein Fass, dessen Inhalt Säure zu sein scheint.
Die Polizei hält sich zurück, was Angaben zur Opferzahl angeht.
Laut Nachbarn war der Mann auffällig.
Allerdings vermutete niemand eine Ansammlung von Leichen.
Taschen leeren.
Derzeit…
Uhr abnehmen.
…können wir nur sagen, dass es mehrere Morde sind.
Ziehen Sie sich aus, Mr. Dahmer.
Die große Frage ist: Wer waren die Opfer?
-Links. -Die Opfer waren Männer.
Die Staatsanwaltschaft bittet Zeugen, sich zu melden.
Zusammenbeißen.
Es gibt jedoch offene Fragen.
Wer sind die zerstückelten Opfer dieses Massenmords?
Die Behörden fragen sich, wie man diese brutalen Taten begehen kann.
Die Bevölkerung fragt sich, wieso die Polizei nichts ahnte,
zumal Dahmer ein Sexualstraftäter auf Bewährung ist.
Schauen Sie nach vorn.
Sollen wir irgendjemanden anrufen?
Meinen Dad.
Und Sie kennen Ihr Recht auf einen Anwalt?
Ja.
Auf dieses Recht verzichte ich.
Ich werde… ehrlich sein und Ihnen alles erzählen.
Es liegt doch nahe, dass ich alles tue, um dieser Sache ein Ende zu setzen.
Ok, schön.
Darf ich Sie fragen, wieso Sie das getan haben?
Und all die Männer töteten?
Und sie dabehalten haben?
Was ist? Hat sie sich endlich umgebracht?
-Weg da. -Wir bringen sie zur Klinik.
-Sie täuscht das wieder vor. -Mr. Dahmer. Ruhig.
Bravo, Joyce! Spielst du super!
-Ihre Frau hatte eine Überdosis. -Wer rief den Krankenwagen?
Ihr Sohn.
Gottverdammt.
Hey, Jeff. Gut, dass du den Krankenwagen riefst.
-Ok. -Hier.
Ich nehme ihn.
Ich hab ihn.
Wir sind uns recht sicher, dass es ein echter Suizidversuch war.
Nein. Meine Frau will Aufmerksamkeit. Wie immer.
-Wohin haust du jetzt wieder ab? -Niemand haut ab.
Du hast für alles Zeit, außer für deine Familie.
Du lügst.
Oh Gott, du versagst als Vater.
Wieso bin ich ein schlechter Vater? Weil ich arbeiten muss?
Es stimmt doch. Du verbringst keine Zeit mit ihm.
Das ist doch… Was ist mit dir, Joyce?
Mit deinen Tabletten und dem ständigen Geheule.
Du kannst mich mal. Du bist kein Arzt! Du schreibst mir die Dosierung nicht vor!
-Tabletten. -Fick dich.
-Fick dich. -Raus!
-Sehr gern. -Raus!
-Ja. Das werden wunderbare drei Tage! -Raus hier!
Herrgott!
Dad? Bitte geh nicht.
Jeff, ich bin nur drei Tage weg.
Ich muss arbeiten. Du weißt das.
Danke, Michael.
Danke, Debbie. Das ist sehr lieb.
Jeff, was ist das?
Das sind Kaulquappen.
Sind die für den Naturkundeunterricht?
Die sind für Sie.
Oh! Ach, danke, Jeff.
Das ist aber aufmerksam.
So, Klasse.
Holt die Bücher raus.
Schlagt die Seite 32 auf. Wir beginnen mit Schreibschriftübungen.
Denkt dran: Die Aufsätze sind am Montag fällig.
Haben eure Eltern keine Schreibmaschine, macht es schriftlich.
Warum hat er die Ihnen geschenkt?
Ich weiß es wirklich nicht.
-Er ist komisch. -Kevin, wir müssen nett zu ihm sein.
Ich glaube, er hat Probleme zu Hause. Er hat einen Freund nötig.
Was machen Sie denn mit denen?
Willst du sie haben?
Das ist so cool.
Das sind Frösche, oder?
-Babyfrösche. -Aber der Junge ist ein Spinner.
Die gehören dir nicht.
Ich schenkte sie ihr.
Die gehören jetzt mir. Sie hat sie mir gegeben.
Nein.
Nein!
Spinner.
Mom, ich bin zu Hause!
MOTORÖL
Riecht das jemand?
Was?
Es stinkt, als würde etwas unterm Haus verwesen.
Ein totes Tier oder…
Ich kümmere mich morgen darum. Ich habe Langeweile am Wochenende.
Ich wollte mal entspannen, aber ja, ich kann das machen.
Oh Mann.
Da ist er ja.
Sieh dir das an.
Was ist das?
Eine Ratte?
Zu groß für eine Ratte.
Das ist ein Opossum.
Die haben denselben Körperbau, aber dies ist ein Beuteltier.
Das einzige in Nordamerika.
Nicht, Jeff.
Eigentlich ist es gut, neugierig zu sein. Aber wasch dir die Hände, ja?
Wie ist er gestorben?
Keine Ahnung. Schauen wir ihn uns mal an.
Er könnte einfach so gestorben sein.
Sieht nicht so aus, als hätte ihn jemand gefressen. Oh!
Einen Moment. Schau dir das an.
Er hat ein Loch im Schädel. Genau da.
Bestimmt biss ein Kojote hinein. Da, er ist kaputt.
Er entkam sicher und rannte dort drunter.
Der Kojote erwischte ihn nicht.
Trotz kaputtem Schädel?
Mit einem Loch drin?
Es ist unglaublich, was das Gehirn kann.
Es kann viel aushalten.
Ein Professor zeigte uns ein Experiment,
bei dem einem Frosch der Kopf abgeschnitten wurde.
Man entnimmt das Hirn und lässt nur das Stammhirn drin.
So atmet er weiter, das Herz schlägt, aber er kann nicht denken.
Und nichts fühlen.
Aber der Professor zeigte uns:
Wenn man einen Wattebausch in Säure taucht
und damit den letzten Rest des Hirns betupft, was passiert dann?
Was?
Die Hände des Frosches wollen den Wattebausch wegwischen.
Was eigentlich gar nicht gehen dürfte. Der Teil des Hirns, der das kann, ist weg.
Das Gehirn ist faszinierend.
Wie Mikadostäbchen.
Komm jetzt, Hände waschen.
Niemals! Das ist makaber und unhygienisch.
Endlich zeigt er an irgendetwas Interesse.
Seit der OP ist er meistens nur in Gedanken.
-Nicht meine Schuld! -Nimm doch noch eine Tablette.
Raus aus dem Haus! Verschwinde!
Ein Messer? Willst du mich töten? Ich bin kein Bär aus deinen Albträumen.
Fick dich!
Oh, verdammt!
Weißt du, was dich beruhigen würde, Joyce? Eine verdammte Lobotomie.
Da ist einer!
Wo?
Na da!
Oh, du hast recht!
Der ist noch frisch.
Gut gemacht, Jeff.
Hoffentlich spritzt das nicht alles voll.
Wow!
Wir beide besitzen sechs Meter Dünndarm.
Er ist ein Allesfresser wie wir. Messen wir mal, wie lang seiner ist.
Wir schneiden ihn noch nicht auf. Zieh… Zieh ihn doch raus und leg ihn zur Seite.
Gut gemacht, Jeff.
Da ist es.
Das Herz.
Schön, was?
Dad. Gehst du weg?
Nein. Wir essen gleich zu Abend.
Nein. Ich meine… Werdet ihr euch scheiden lassen?
Hey, Dahmer. Deine Schicht endete vor 20 Minuten.
Schon gut, Mann. Das macht mir Spaß.
SPIRITUOSEN DELIKATESSEN
Ich glaube, dir fehlt die Army.
In den Jahren hattest du Struktur, weißt du?
Ja. Kann sein.
Hast du eine Freundin? Triffst du dich mit Mädchen?
Nein. Eigentlich nicht.
Bist du betrunken?
Jeden Sonntag, wenn ich anrufe, lallst du.
Trinkst du jetzt gerade?
Nein, aber es ist ja Wochenende.
Ich habe sonst nichts weiter zu tun.
Ich bin ganz allein.
Wer sagte denn nach der Entlassung: "Ich gehe nach Miami"?
Du hast doch gesagt, dass ich hinaus soll, in die weite Welt.
Es gefällt mir nicht.
Ich habe kein Geld.
Dad, darf ich nach Hause kommen?
Dad?
Darf ich nach Hause kommen?
Ich erwarte ein gewisses Maß an Benimm. So lautet die Abmachung.
Ich weiß.
Du musst Grandma respektieren. Ihr Haus, ihre Regeln.
Trink nicht. Und such dir einen Job.
-So lautet die Abmachung. -Ich halte mich dran.
Da, ein totgefahrenes Tier.
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