The Monolith Monsters

The Monolith Monsters

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The Monolith Monsters 24 000 FPS Blu-ray
A Commentary by keejee
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Published on: 2015-09-21
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The first 200 lines.

Seit undenklichen Zeiten wird die Erde von Objekten aus dem Weltraum bombardiert.

Partikel unterschiedlichster Größe aus dem Weltall...

...dringen in unsere Erdatmosphäre ein, eine nicht enden wollende Invasion.

Meteore, Sternschnuppen...

...durch die erst so viele irdische Wünsche geboren wurden.

Von den Tausenden, die auf uns herabstürzen...

...verglüht der Großteil als feuriger Blitz...

...wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten, die uns umgibt.

Nur wenige bleiben dabei unbeschadet.

Die meisten davon verschwinden in den Meeren...

...aus denen unsere Erde zu zwei Dritteln besteht.

Aber von Zeit zu Zeit, schon seit Anbeginn unserer Zeitrechnung...

...haben einige wenige Meteore die Erdoberfläche erreicht...

...wodurch Krater entstanden sind. Krater von ganz unterschiedlicher Größe...

...die von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt erforscht wurden...

...wegen des unschätzbaren Wissens, das dort verborgen liegt.

Kein Tag vergeht, ohne dass uns diese Partikel aus dem All erreichen...

...die zu Planeten gehören, die von Sonnen umkreist werden...

...die zu weit von uns entfernt sind, als dass man sie verglühen sehen könnte.

Sie kommen aus der Unendlichkeit des Raumes. Meteore.

Eine weitere seltsame Visitenkarte aus den grenzenlosen Weiten des Weltalls.

Ihre Beschaffenheit ist uns bekannt, ihr wahres Geheimnis kennen wir nicht.

Der Meteor lauert inaktiv irgendwo in der Nacht und wartet.

DIE MONSTER MONOLITHEN

Ben? - Wer ist da? Mr Cochrane?

Ja. - Kommen Sie rein.

Suchen Sie Dave?

Ich habe ihn seit ein paar Tagen nicht mehr gesehen.

Ist alles in Ordnung? - Aber sicher.

Er musste nur nach Bakersfield, weiter nichts. Er kommt morgen wieder zurück.

Seltsam, nicht wahr? - Was ist das für ein Stein?

Da bin ich überfragt. Ich bin noch nicht dahinter gekommen, was es sein könnte.

Wo haben Sie ihn denn gefunden? - An der alten San Angelo Road.

Da unten gibt es noch viel mehr davon.

Vielleicht Lava? - Nein, dafür ist er zu fest.

Wenn man ihn sich genauer ansieht, kann man bestimmte Schichten erkennen.

Den haben sie uns wohl im College unterschlagen.

Entweder das, oder Sie haben in zu vielen Vorlesungen geschlafen.

Ja, es wird wahrscheinlich nur eine normale Gesteinskörnung sein.

Irgendwas, mit dem ich nicht vertraut bin.

Dennoch scheint diese Gesteinsart nicht in unsere Gegend zu gehören.

Die Wüste ist voll von Dingen, die dort nicht hingehören.

Denken Sie an die Salzfunde da draußen, da muss mal ein See gewesen sein.

Natürlich ist ein See mitten in der Wüste ein ziemlich blödsinniger Einfall der Natur...

...und so trocknete er mit der Zeit aus und verschwand.

Aber wenn es keinen See gegeben hätte, dann gäbe es hier keine Salzmine.

Bestimmt würde es dann auch nicht diese Stadt hier geben.

Oder nehmen Sie mich.

Sie?

Ich passe auch nicht hierher. Das war schon immer so.

San Angelo braucht genauso wenig eine Zeitung, wie die Wüste einen Eimer Sand.

Ich frage Sie, was soll ein Zeitungsmann in einem Ort...

...in dem nie irgendetwas passiert, worüber es sich zu schreiben lohnt?

Wissen Sie...

Vielleicht sollte ich Geologe werden wie Sie und Dave.

Ich habe mein ganzes Leben hier zwischen den Steinen verbracht...

...mit ein paar Nachhilfestunden könnte ich es sicher noch zu was bringen.

Nein, bleiben Sie lieber bei Ihrer Zeitung.

Wer weiß, vielleicht habe ich gerade etwas Neues entdeckt.

Und Sie können darüber einen sensationellen Artikel schreiben.

Ich bezweifele, dass Sie hier irgendetwas Neues entdecken, Ben.

Es gibt immer wieder Dinge, die wir nicht verstehen...

...aber das ist nichts wirklich Ungewöhnliches.

Guten Morgen.

Ben!

Hey, Ben!

Hallo, hier ist Dave Miller. Ist Miss Barrett noch in der Schule?

Wo ist sie mit den Kindern hingefahren? In die Wüste?!

Ist denn die Hitze an einem Tag wie heute nicht zu viel für die Kinder?

Nein, ich rufe sie dann zu Hause an. Danke.

Ben!

Ben.

Augenblick! Augenblick!

Wir machen hier einen Ausflug, also macht nicht so einen Krawall. Meine Güte.

So ist es besser.

Ich will, dass ihr immer daran denkt, nichts anzufassen, was ihr nicht kennt.

Und entfernt euch nicht zu weit vom Wagen. Ist das klar?

Gut, dann spielt schön.

Hast du was gefunden, Ginny? - Eidechsen.

Ob die zusammen gehören, Miss Barrett?

Ich weiß nicht, frag sie doch mal. Vielleicht sind sie Mann und Frau.

Eidechsen heiraten doch niemals, meinen Sie nicht auch?

Ich würde sagen, bestimmt nicht so, wie wir Menschen heiraten.

Vielleicht sind sie nur gern zusammen, so wie Sie und Mr Miller.

Ja, das mag schon sein.

Warum heiraten Sie und Mr Miller denn nicht?

Aber, Ginny! - Sie haben ihn doch lieb, nicht wahr?

Wie kommst du denn auf den Gedanken?

Ich habe gesehen, wie Sie ihn ansehen, wenn er Sie von der Schule abholt.

Mami sieht Daddy auch so an, und sie hat ihn ganz furchtbar lieb.

Dir entgeht ja scheinbar nichts, was? - Ich habe Mr Miller sehr gern.

Soll ich dir was verraten, ich auch. - Miss Barrett!

Wiedersehen. - Wiedersehen!

Auf Wiedersehen, Miss Barrett. - Auf Wiedersehen, Ginny.

Guten Tag, Miss Barrett. - Hallo, Mrs Simpson.

Hallo. - Tag, mein Kind, war es schön?

Miss Barrett hat uns alles über den Staudamm erzählt...

...und den San Angelo Canyon. Und Eidechsen habe ich gesehen...

Zeig mal her, was hast du denn da? - Das ist aus der Wüste.

Und da bleibt es auch. Raus damit.

Aber, Mami, das ist ein Andenken.

Ich will aber in meinem Haus keine Andenken dieser Art haben...

...die nur alles verschmutzen. - Bitte, Mami.

Du gehst jetzt erst mal deine Hände waschen, die haben es bitter nötig.

Los, beeil dich. Das Abendbrot steht schon auf dem Tisch.

Na gut.

Ginny, wo bleibst du? - Ich komme gleich, Mami.

Nicht gleich, sondern sofort, hörst du? - Ja, Mami.

Ich habe noch nie erlebt, dass jemand für eine Obduktion so viel Zeit braucht.

Dan, ich habe das medizinische Forschungsinstitut angerufen.

Morgen wird Bens Leiche dorthin überführt. - Wieso, Doktor?

Vielleicht können die uns sagen, woran er gestorben ist. Ich kann es nicht.

Zuerst dachte ich, es wäre Sklerodermie, eine extreme Verhärtung der Haut.

Aber sein ganzer Körper, Organe, Haut, Muskelgewebe, einfach alles...

...hat sich in eine feste Masse verwandelt.

Doktor, Sie müssen doch irgendwas gefunden haben.

Etwas, das auf die Ursache hinweist? - Ja.

Nichts, David. Keinerlei Anhaltspunkte.

Er war ja nicht krank, dann hätte ich nach den Symptomen urteilen können.

Ein Medizinstudent könnte Ihnen genauso viel darüber sagen wie ich.

Von einem Spezialisten werden Sie hoffentlich mehr erfahren.

Tut mir leid.

Und was soll ich jetzt schreiben?

Sie können schreiben, was Sie wollen, nur nichts über diese Sache.

Was soll das heißen? Hören Sie, ich war auch mit Ben befreundet...

...und bin ebenso erschüttert über seinen Tod wie alle hier.

Aber ich bin Journalist und muss darüber berichten.

Na bitte, dann tun Sie das. Vielleicht sagen Sie mir, was Sie darüber schreiben wollen.

"Geologe zu Stein verwandelt. Autopsie konnte das Phänomen nicht klären."

Damit lösen Sie eine Panik aus, weil jeder glaubt, eine Seuche wäre ausgebrochen.

So was Verrücktes.

Als ich gestern mit Ben sprach...

...sagte er mir halb im Scherz, dass er eine neue Entdeckung machen würde.

Damit ich darüber schreiben könnte.

Nun hat er mir wirklich eine Story geliefert.

Aber wenn ich sie drucke, werden sie mich als Unruhestifter aus der Stadt jagen.

Oder weil ich verrückte Lügen verbreite, die eh kein Mensch glauben wird.

Ich glaube, an der Sache ist mehr dran, es geht nicht nur um Ben.

Wie meinen Sie das? - Ich denke daran, wie das Labor aussah.

Irgendetwas muss für diese verheerende Zerstörung verantwortlich gewesen sein.

Eine Explosion, nehme ich an.

Die kann aber nicht die Ursache für Bens Tod gewesen sein.

Es gab keine Verbrennungen an seinem Körper.

Es fanden sich keine Hinweise dafür, dass er das Opfer einer Explosion wurde.

Das muss vor oder nach einer Explosion mit ihm passiert sein, Dave.

Ich glaube nicht an eine Explosion. - Was soll es dann gewesen sein?

Dieses Zeug. Es lag überall zwischen den Trümmern.

Aber ich weiß nicht, was es ist.

Das ist der Stein, den Ben gestern mitgebracht hat.

Jedenfalls sah er so aus. - Ist es nicht nur einer gewesen?

Ja. - Moment mal.

Das Labor war voll davon. Die Steine lagen kiloweise dort rum.

Wie ist das Zeug dorthin gekommen? - Darf ich mal sehen?

Ich war heute mit den Kindern draußen in der Wüste...

...und ein Mädchen hat so einen Stein bei unserem Ausflug gefunden.

Ginny, Ginny Simpson.

Sie hat ihn mitgenommen, als sie nach Hause fuhr.

Er fiel mir auf, weil er so ungewöhnlich aussah.

Ist es auch bestimmt die gleiche Gesteinsart gewesen?

Er sah genauso aus.

Dann hat sie ihn noch zu Hause, oder? - Ja.

Ich bin nicht sicher, dass es so ist...

...aber wenn zwischen Bens Tod und dem Stein eine Verbindung bestehen sollte...

...und das Mädchen so einen Stein hat... - Das sind doch nur Vermutungen.

Wir wissen doch noch nicht mal, ob es die gleiche Gesteinsart ist.

Hoffentlich nicht.

Aber wenn wir nicht nachsehen, werden wir es nie erfahren.

Simpson hast du gesagt?! Ist das nicht die Familie, die hinter Four Corners lebt?

Ja. - Wollen Sie jetzt noch dort rausfahren?

Das sollten wir besser. - Dave.

Dave, mir gefällt nicht, was du da offenbar vermutest.

Ich vermute überhaupt nichts. Ich suche nur nach einer Entschuldigung...

...um mit dir einen kleinen Ausflug zu machen, das ist alles.

Na gut, das ist die erste erfreuliche Sache, die ich heute Abend gehört habe.

Dann komm.

Ginny.

Ginny!

Ginny. Oh, Ginny, mein Schatz.

Ginny?

Genau wie bei Ben.

Ihre Körper sind zu Stein geworden.

Ich bleibe lieber hier.

Das hier brauchen Sie sicher. - Danke. Moment, Dave...

Sie hat wohl einen Schock bekommen, nicht wahr?

Das ist an sich nicht ungewöhnlich, aber... - Hat sie Fieber?

Kinder in ihrem Alter bekommen schon bei der kleinsten Aufregung Fieber.

Aber sie hat Untertemperatur.

Manchmal ist ein Schock das Beste, um darüber hinwegzukommen.

Martin.

Haben Sie was entdeckt? - Das hier.

Eine merkwürdige Schieferung auf all diesen Steinen.

Eine merkwürdige Schieferung? - Ja. Sehen Sie sich es mal an.

Die Minerale zeigen eine seltsame positive Auslöschungsschiefe.

Ja. Sieht ganz so aus.

Und dann das noch.

Ich habe von dem Stein aus dem Labor eine Analyse gemacht.

Abgesehen von einer Spur Eisenphosphat besteht er überwiegend aus Silikaten.

Kieselsäure, Feldspat, Pyroxene, fast die gesamte Olivin-Gruppe

Feuerstein, beinahe fester Quarz. Kleinste Partikel davon...

...auf eine Weise zusammengeschweißt, die eigentlich gar nicht existieren dürfte.

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