The first 200 lines.
Nein, nein!
Nein, nein!
Hilfe!
Hilfe!
Nein!
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Hornisse 2 an Hornisse 1. Melde: König sitzt in der Falle, er sitzt fest.
Los, weiter.
Helft mir.
Wissen Sie, wie lange ich für dieses Beet gebraucht habe?
Nein?
Sehr lange.
GARDENER DER GRÜNE DAUMEN DER RACHE
SECHS STUNDEN VORHER
Hallo?
Die Liste ist fertig.
-Alles klar, Monsieur. -Sie ist unterwegs.
Dieses Jahr sind es nur fünf.
Erledigen Sie das innerhalb von 48 Stunden.
Wird gemacht.
Ich erwarte die Liste.
-Ich habe die neuen Decknamen. -Bist wohl neidisch, was?
Dieses Jahr bist du der Quasimodo.
-Und du Esmeralda. -Wieso bin ich Esmeralda?
Warum nicht er? Den Scheißnamen will ich nicht.
-Ich bin Phoebus. -Das nervt mich langsam.
Die Liste ist auf dem Weg. Los, Jungs.
Fertigmachen. Die Saison ist eröffnet.
Das wird der Hammer!
Vorsicht! Passen Sie doch auf!
Herr Senator, wie Sie sich sicher denken können, ist an einem Feiertag wie heute
hier auf den Fluren des Elysée-Palasts nicht besonders viel los.
Aber ich wette, im Senat ist es noch schlimmer, oder?
Ich bin natürlich noch hier,
weil Ihr Gesetzesentwurf der Regierung äußerst wichtig ist.
Und tatsächlich ist der Präsident soeben in mein Büro gekommen,
ich bin gleich wieder da. Was gibt es?
-Arbeitest du etwa? -Nein.
-Du arbeitest doch. -Das stimmt nicht.
-Und ob! Du arbeitest. -Nein.
-Nur ein ewig geplantes Meeting. -Ist das das YouTube-Ding?
Ist das dein Ernst? Wolltest du dir nicht Urlaub nehmen?
-Aber wir sind doch im Urlaub? -Richtig, auf dem Land.
Mit deiner anstrengenden Tochter.
Ehrlich, es ist nicht sehr nett, so über ein Baby zu sprechen.
Ich meine deine Selena Gomez da draußen. Hörst du das nicht?
Pack deine Sachen und hau ab. Lunger hier nicht rum, dafür bist du viel zu jung.
Kümmere dich bitte um Charlotte, während ich bade.
Gut, ich beende schnell das Gespräch mit Senator Bourdin,
dann komme ich zu dir in die Badewanne und gehöre nur dir.
Das hast du falsch verstanden. Ich bade.
Und du kümmerst dich um sie.
Denkst du etwa, ich kümmere mich nicht gern um meine Tochter?
Zur Erinnerung, ich habe schon länger Kinder als Sie, Madame Shuster, richtig?
-Deine Tochter? -Ja.
-Die dir auf der Nase rumtanzt? -Ganz genau.
-Und dich ständig um Geld anpumpt? -Genau die.
-Und mit Serge anredet? -Ja. Okay.
Das ist nicht deine Tochter. Wohl eher dein Kumpel!
Verstanden. Ihr geht jetzt bitte kurz raus.
-Du kannst dich gern mal um sie kümmern. -Vielen Dank.
-Und vielleicht gibst du ihr die Milch! -Aber ja doch. Natürlich.
-Geh ruhig schon. -Oder machst Rückbildungsübungen?
-Nimm deine Rolle endlich mal ernst! -Ist ja gut.
Ich habe versucht, bei mir Milch abzupumpen, aber es kam leider nichts.
Und was den Beckenboden betrifft,
da fahre ich lieber in den Urlaub und fahr Ski.
Ich mache seinen Oberkörper frei.
Er hat einen hämorrhagischen Schock.
Ich fühle keinen Puls mehr!
Aber sicher.
Natürlich.
Der Präsident hat, was das betrifft, mein vollstes Vertrauen.
Gut, ich werde Grondin anrufen.
Wenn Sie wollen, natürlich auch seinen Kabinettschef.
Gut, dann Grondins Kabinettschef, natürlich.
Oh Mann, was ist das denn? Ist ja ekelhaft.
Was?
Ist das etwa mein kleiner Sergio, nein?
Das gibt es ja nicht.
Verstehe. Ich muss jetzt leider auflegen.
Ich habe einen anderen Anruf in der Leitung, Herr Staatssekretär.
Danke, au revoir.
Hallo? Wie geht es dir denn?
Ich grüße dich.
Und was verschafft mir die Ehre, dass ich dein süßes Kläfferstimmchen höre?
Was heißt hier Kläfferstimmchen, du spinnst wohl.
Ich zeig dir, wie ich kläffe!
Mein kleiner Dominique. Erzähl, wie geht es dir so, Dodo?
-Ganz gut soweit, ja. Sag mal... -Ja?
Folgendes, heute wurde ein Motorradfahrer bei uns eingeliefert.
Es handelt sich um einen Fahrer der republikanischen Garde.
Also dieser charmante Herr, der übrigens mausetot ist,
und schöner lässt es sich meiner Meinung nach nicht formulieren,
besagter Herr hatte etwas bei sich, und zwar einen Umschlag, so einen braunen.
Okay.
Wir haben reingeschaut und darin war eine kurze Liste mit fünf Namen.
Okay, ja, und...
Ich habe mir diese Namen natürlich angeschaut, denn wie du weißt,
lesen kann ich ja. Und was soll ich sagen,
tja, stell dir vor, was ich da sehe?
Deinen Namen, mein lieber Sergio.
An fünfter Stelle?
-Eine Liste? -Ja.
-Mit meinem Namen? -Monsieur?
Ihr Bademantel, soll ich den waschen? Weil er da so lag?
-Ja, waschen Sie ihn einfach. -Monsieur, sind Sie sicher?
Und wie sieht der Umschlag aus?
Na ja, wie gesagt, es ist so ein brauner Umschlag, blutverschmiert,
aber kein Wunder, so wie es den Typen gerissen hat.
Ach, er ist also braun? Dann ist er aus dem Finanzministerium, ja.
Na bitte, sieht ganz danach aus, als wäre dein Kumpel Sergio
in der engeren Wahl als Minister für Wirtschaft und Finanzen.
Dann Vorsicht, Monsieur Ministre!
Vergiss ja deine Freunde nicht.
Glückwunsch!
Schickst du ein Foto, damit ich weiß, wer meine Konkurrenten sind?
Selbstverständlich, mein Lieber, kein Problem!
-Salut, mein Lieber, danke dir. -Leg du zuerst auf.
Nein, leg, leg du auf!
Nein, nein, du legst auf!
Gut, dann beide auf drei.
-Eins, zwei, drei! -Eins, zwei, drei!
Ich leg auf!
So ein Spinner.
Ach, Dodo ist verrückt!
Also,
Sivardière. Wieso stehe ich da als Letzter?
Was ist das denn?
Wie ich höre, hat mein Vater ja vor, Sie zu behalten,
wenn Sie es schaffen, das ganze Unkraut im Garten auszurotten.
Schönen Tag noch, Mademoiselle Alice.
Bleib schön ruhig, ganz ruhig.
Mann, der arme kleine Opa zittert.
Ich will nicht sterben. Ich will nicht sterben.
Wirst du aber. Du arbeitest in einem Krankenhaus.
-Tod gehört zum Alltag. -Ich will nicht sterben.
Er tut mir jetzt schon leid.
Ich will es nur kurz regeln, bevor wir anfangen.
-Was habe ich getan? -Die Erwachsenen reden, okay?
-Also, warum Esmeralda? -Warum denn nicht?
Das Buch hat 940 Seiten, und ich kriege diesen beschissenen Namen?
Ich finde, Esmeralda passt zu dir.
Aber wieso darfst du Quasimodo sein?
Esmeralda ist doch super. Sie ist Sinti, sexy und tanzt gut.
Ich mag diese Jahrmarktsleute nicht.
-Die stinken alle nach Reitstall. -Ich will nicht sterben.
-Kleiner Opi, jetzt schlaf schön. -Ich will nicht sterben.
Sein Herz bleibt in drei Sekunden stehen.
Na los, geh brav zu deinen Freunden ins Paradies.
Todesursache Herzinfarkt.
Letzter Anruf, Serge Shuster.
Er hat ihm die Liste geschickt.
Shuster?
Shuster ist der Fünfte auf der Liste.
Er hat jetzt höchste Priorität.
Alice! Alice!
Serge! Du siehst doch, dass ich gerade nicht kann.
-Schon gut. -Was ist so wichtig?
Es ist sogar sehr wichtig, aufeinander zu achten,
und Rücksicht zu nehmen, verstehst du?
Wir sind eine Familie, also nimm Rücksicht auf deine Schwester
und brüll hier nicht so rum.
-Halbschwester. -Komm mir nicht so.
Du sagst Schwester, ich sag Halbschwester. Ciao, Serge.
Habt ihr euch heute alle abgesprochen?
Wo bist du, du Arschloch?
-Na bitte, hab dich! -Und wo steckt er?
Hier ist er. Bingo, habe ihn! Wir fahren ins Grüne.
Er ist mit seiner Familie in seiner Ferienresidenz.
Ich will zwei Einsatzgruppen vor Ort.
Und dann kommt die gesamte Familie bei einem Brand ums Leben.
-Das ist wirklich tragisch. -Die Todesengel.
Na also,
Mama geht jetzt kurz baden.
Nur fünf Minuten.
Oh nein!
Ich bringe sie um!
Nein, Baby, schlaf.
Schlaf, mein Baby.
Ich habe da eine Idee.
Ich komme ja schon, ich komme, schon gut, ja, ja.
Versuchen wir es mal hiermit.
Na bitte.
Siehst du.
Es funktioniert wunderbar. Wieso fällt mir das jetzt erst ein?
Sehr gut. Dann gehe ich mal baden.
Und deiner Schwester dreh ich den Hals um.
In der Straße da hinten, da wohnt einer von denen. Sivardière.
Wir machen vor Nummer 5 einen kleinen Abstecher. Zum Aufwärmen.
Wieso nicht.
-Er ist einverstanden. -Ja, es spart Zeit.
Kommen Sie, seien Sie so nett, Chef.
Vielleicht ist es von Vorteil. Und ich habe Lust, jemandem wehzutun. Bitte.
Okay.
Wird fleißig geschnippelt? Sehr gut.
Monsieur.
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