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Rozemyne musste gemeinsam mit Wilfried und Bonifatius im Schloss die Stellung halten.
Bis das Fürstenpaar vom Fürstenkonvent zurückkehrte.
Willkommen zurück.
Da sind wir wieder, ihr beiden.
Habt ihr eure Aufgabe gewissenhaft erfüllt?
Selbstverständlich, Mutter!
Wir haben das Fundament täglich mit magischer Energie versorgt.
Du bist mittlerweile auch ziemlich routiniert darin.
Ja.
Er hat sich große Mühe gegeben.
Ich bin stolz auf dich, Wilfried.
Was soll das denn, Herr Vater?
Das hast du dir zuzuschreiben.
W-Was soll das Gestupse?
Ascendance of a Bookworm: Adopted Daughter of an Archduke
Kapitel 18 Damuels Antrag
Du hast meine Schwester über den Tod meines Onkels informiert, hm?
Ich habe keine Ahnung, wovon Ihr sprecht.
Der ehemalige Bischof war Ihr Onkel, nicht?
Aber von welcher Schwester sprecht Ihr?
Meine älteste, nach Ahrensbach verheiratete Schwester.
Ihr habt mir nie mitgeteilt, wie viele Geschwister Ihr habt.
Meine Schwester erfuhr, dass ein neuer Bischof im Amt ist.
Das kann sie nur von dir erfahren haben.
Wenn, dann aus einem der Briefe, die ich als Bischof verfasste …
Ah!
War dieser magische Brief von ihr?!
Genau der!
Jetzt verstehe ich, du wusstest das also nicht …
Und was ist mit dieser Schwester?
Sie genoss die Gunst meines Onkels.
Sie blieben nach ihrer Hochzeit weiter in Kontakt.
Während des Fürstenkonents las sie mir die Leviten,
da ich unterließ, sie über seinen Tod in Kenntnis zu setzen.
Deswegen seid Ihr also so erschöpft?
Ja.
Und nun will sie Ende Sommer sein Grab besuchen.
Und sie will sich bei dir bedanken, dafür dass du sie es wissen ließest.
Wie tugendhaft von ihr, extra herzukommen, um sich zu bedanken.
Du hast es nicht verstanden, hm?
Wie?
Wie ich sie kenne, wird sie dir dein Herz bei lebendigem Leib rausreißen, wenn sie erfährt,
dass du für Onkels Inhaftierung verantwortlich warst.
Was?!
Ahrensbach genießt höheres Ansehen als Ehrenfest.
Wenn wir sie verstimmen, könnte das diplomatische Konsequenzen nach sich ziehen.
Also weniger tugendhaft und mehr verbittert und problematisch …
Gehe also bitte bedacht vor.
Jawohl.
Es wäre schön, wenn das alles wäre,
aber ich muss dir neben das mit meiner Schwester noch etwas Wichtiges mitteilen.
Was denn?
Ich beabsichtige, Ferdinand anlässlich der diesjährigen Sternenbindung
in den Laienstand zurückzuversetzen.
Herr Ferdinand wird wieder in den Adelsstand versetzt?!
Augenblick mal! Wollt Ihr die Kirche in den Ruin stürzen?
Das ist nicht lustig!
Hm?
Herr Ferdinand ist aktuell hauptsächlich für die Leitung der Kirche verantwortlich.
Die Kirche würde zusammenbrechen, wenn er nun, noch ohne Nachfolger, fehlen würde.
Nicht zu vergessen, dass ich völlig überlastet werden würde, wenn Herr Ferdinand nicht wäre.
Das würde mein Körper nicht aushalten!
Das ist in der Tat ein großes Problem.
Genau!
Solange Sie das verstanden haben.
Allerdings …
Hm?
Weißt du, warum Ferdinand der Kirche angehört?
Ich würde vermuten, weil dort Informationen zusammenfließen
und um sich Mutters und Vaters Launen zu entziehen, aber genau weiß ich es nicht.
Sie war stets sehr streng,
doch kurz vor dem Tod des letzten Fürsten
begann Frau Veronicas Argwohn eine Bedrohung für Ferdinands Leben darzustellen.
Mutter war fest überzeugt, Ferdinand habe den Tod des Fürsten im Sinn
und trachte nach seinem Thron.
Wie paranoid kann man sein?
Es war mein Vorschlag, Ferdinand in der Kirche unterzubringen, um die beiden zu trennen.
Was?
Als ich nach Vaters Tod Fürst wurde, änderte das für meine Mutter nichts.
Nun will ich Ferdinand nicht länger dorhin abschieben.
Ihn beschäftigt das immer noch … Wie unnötig.
Wie wollen Sie verfahren?
Inwiefern?
Ich kann nachvollziehen, dass Vater es bereut.
Aber ich denke, für Ihre Gesundheit wäre es besser, Ihr Umfeld beizubehalten.
Wenn Sie nicht laisiert werden wollen, kann ich noch einmal mit Vater sprechen.
Nein, das wird nicht nötig sein.
Wenn ich mich zurückversetzen lasse, werde ich gewiss wie du
auf Befehl des Fürsten der Kirche zugeteilt.
Sofern ich das Amt des Oberpriesters behalte, wird das keine Auswirkungen auf dich haben.
Außerdem sind Eckhart und Justus
unnötigen Anfeindungen ausgesetzt, da sie in meinem Dienst stehen.
Die Laisierung wird ihrem Ansehen zuträglich sein.
Herr Oberpriester.
Was?
Ich wollte wissen, was Sie darüber denken, nicht wie es sich auf ihr Umfeld auswirken wird.
Mein Wille?
Wie wollen Sie verfahren?
Ich werde als Gehilfe des Fürsten ohnehin weiter im Schloss eingespannt sein.
Also sollte ich mich für die Option entscheiden, die mehr Vorteile mit sich bringt.
Ich möchte ja eigentlich wissen, was er will, nicht was er sollte.
In Ordnung, wenn Sie das so sehen …
Die Laisierung soll bei der Sternenbindungs-Zeremonie,
wenn alle Adeligen zugegen sind, bekannt gegeben werden.
Ich bat darum, dass Sie danach offiziell zu meinem Vormund ernannt werden.
Dein Vormund, hm? Das dürfte die Laisierung schneller notwendig gemacht haben.
Was soll das denn heißen?
Genau, was ich sagte.
Danach standen die Vorbereitungen für den Verkaufsanlass im Schloss und die
Sternenbindungs-Zeremonie an.
Hoffentlich kommt Brigittes Kleid hier an …
Da bist du ja, Ferdinand.
Warum hat sein Umhang heute eigentlich eine andere Farbe?
Wenn Sie wieder Laie sind, können Sie heiraten, oder?
Sollten Sie sich nicht eine Partnerin suchen?
Das wäre zwecklos. Keine der Frauen hier verfügt über mit meiner kompatible magische Energie.
Keine einzige?
Nein.
Über zu viel magische Energie zu verfügen, bringt einige Probleme mit sich, wie?
Ferdinand könnte ja einfach dich zur Frau nehmen, Rozemyne.
Wenn du erwachsen bist, sollte eure magische Energie kompatibel sein.
Ich soll mich ein Leben lang um dieses Problemkind kümmern?!
Wollt ihr mich foltern?!
Ganz meine Rede!
Mich mein Leben lang von ihm schelten lassen zu müssen, wäre die pure Folter!
Da scheint ihr euch ja einig zu sein.
Ja, in der Tat.
Rozemyne, du wirst in der Akademie am ehesten
Männern begegnen, mit derer magischen Energie deine kompatibel ist.
Verbirg dein wahres Wesen und versuche, dort einen Partner zu finden.
Ich werde mir Mühe geben, jemanden mit einer großen Bibliothek zu finden.
Entscheidet nicht einfach so über die Geschicke des Fürstentums!
Ferdinand hat nicht die Befugnis, dich diesbezüglich zu ermächtigen.
Nicht? Darf ich dich erinnern, dass ich bald ihr offizieller Vormund bin?
Und der Vormund hat dieselbe Stellung wie die Eltern, nicht?
Wie wunderschön …
Kaum zu glauben, dass das der weibliche Ritter von letztem Jahr ist.
Hehehe, ist meine ritterliche Leibwache nicht bildhübsch?
Schreiten wir nun zur Sternenbindungs-Zeremonie.
Zu mir, Bräute und Bräutigame!
Wir bieten Euch unsere Gebete und unseren Dank dar,
so gewährt uns Euren göttlichen Beistand!
Puh, Arbeit erledigt …
Jetzt sind die Erwachsenen dran.
Nun, da ich meine Rolle erfüllt habe, wird es Zeit, mich zurückzuziehen.
Keine falsche Müdigkeit vorschützen, Damuel!
Prinzessin.
Hm?
V-Verstanden …
Es lässt mir keine Ruhe!
Wie geht es wohl bei Damuel und Brigitte voran?
Ascendance of a Bookworm: Adopted Daughter of an Archduke
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Nur zu, Frau Mutter.
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