Love, Antosha

Love, Antosha

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ger
A Commentary by bpmircea
1080p h264 aac | 1:32:47

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Published on: 2026-01-18
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The first 200 lines.

Das Phantom von Anton Yelchin.

DAS PHANTOM

Von Anton Yelchin.

Papa...

Was heißt "Kameramann"?

Gefilmt.

Aufgenommen...

...von Victor Yelchin.

Kostüme: Anton Yelchin und Irina Yelchin.

Drehbuch: Anton Yelchin!

Und los geht's!

Schnitt.

Zuerst wollte ich mit einer lockeren Frage beginnen.

Ich weiß nicht, ob...

Warst du als Kind oft im Kino?

Und gab es irgendwelche Filme oder Darsteller,

die dir besonders gefielen oder dich beeinflusst haben?

Als Kind hat mich in Filmen wahrscheinlich

-Arnold Schwarzenegger am meisten geprägt. -Ja.

Ich erinnere mich besonders daran, Last Action Hero gesehen zu haben und...

...völlig gefesselt gewesen zu sein.

Und auf jeden Fall hatte Space Jam einen riesigen Einfluss auf mich,

-als ich jünger war. -Ja.

Autsch!

Das Lustige ist, darauf stand ich, bis ich etwa zehn war.

Als ich etwa 11 oder 12 war,

suchten meine Eltern Filme aus, da ich mit der Arbeit anfing.

Sie sagten: "Wenn du das tun willst, suchen wir dir ab jetzt gute Filme aus,

damit du nicht denkst, Space Jam sei...

-Das Beste... Ja. -Das Beste, das der US-Film zu bieten hat.

Also zeigten sie mir einen Film, der denselben Kameramann hatte,

Michael Chapman, der auch bei Taxi Driver mitwirkte.

Ich schwöre, ich bin nicht verrückt.

Ich liebte es. Das war das Erste, das ich bewusst zu meinen Eltern sagte:

"Das will ich tun. Ich will Filme machen."

Der Schauspieler Anton Yelchin ist bei mir.

Du bist in Vancouver und drehst...

-...schon wieder etwas? -Ja.

Ja. Wie bist du in der Schule? Bist du gut?

Gut. Nur Einsen außer in Sport.

-In Sport? -Ja.

Du bis ganz nach meinem Geschmack, das muss ich sagen.

Deine Eltern sind Sportler?

Ja, also glaube ich, wir haben genug in der Familie.

Ja.

4. (TECHNISCHE WERTUNG)

Mit ihrem ersten Auftritt bei einem professionellen Wettbewerb,

die ehemaligen Stars des Leningrader Eisballetts,

Irina Korina und Victor Yelchin aus der Sowjetunion.

Mit seinen 38 Jahren hat Victor viel Erfahrung.

Beide sind inzwischen verheiratet und wohnen in Los Angeles,

mit ihrem sieben Monate altem Sohn.

Für sie ist es der Beginn einer neuen Karriere

und eines neuen Lebens.

Als ich erfuhr, dass ich schwanger bin,

fand ich ein Buch

von Benjamin Spock,

dem amerikanischen Arzt.

Und ich befolgte alles, was er über Schwangerschaften schrieb.

Was man denken und anschauen soll.

Und ich besuchte die wunderschönsten Orte in Leningrad.

Denn er behauptete, das Kind könne es fühlen,

sehen und wahrnehmen.

Da es bereits in einem aufwächst.

Ich war wirklich glücklich.

Ich war überglücklich, ein Baby zu bekommen.

Irina Korina und Victor Yelchin

bringen diese Musik selbst mit aus der Sowjetunion.

Es ist die Titelmusik eines russischen Film namens

Sklavin der Liebe.

Irina war bereits schwanger,

und ich erkannte die beängstigende Lage in der Sowjetunion.

Der Antisemitismus in der Sowjetunion wächst.

BRANDANSCHLÄGE

Vor fünf Jahren

hätte niemand gesagt, es existiere hier Antisemitismus.

PAMJAT-TREFFEN - MOSKAU

Aber heute schon.

Die Juden waren an allem schuld.

Victor besuchte seinen Bruder, der in den USA lebte.

Als er zurückkam, sagte er:

"Wenn das Baby auf der Welt ist, müssen wir hier weg."

Es blieb der Schmuck meiner Mutter,

der meiner Urgroßmutter, den wir nicht nehmen durften,

da er dem Staat gehörte.

All unseren Besitz, der für russische Verhältnisse groß war,

mussten wir in nur einem Monat verkaufen.

Für all unsere Arbeit und unseren Besitz,

den wir uns in Russland erarbeiteten, bekamen wir 8.000 Dollar.

Aber das Geld war egal.

Wir brauchten es nicht.

Wir hatten Antosha.

Ich werde diesen Tag nie vergessen, den 13. September 1989.

Ich wurde so erzogen, dass Männer niemals weinen.

Und daran hielt ich mich.

Aber in diesem Moment, als ich Anton in meinen Armen hielt

und ihn an mich drückte,

konnte ich die Tränen nicht zurückhalten.

Es war ein unfassbares Gefühl, auf amerikanischen Boden zu stehen

und dabei mein Baby im Arm zu halten.

Und diesen Moment werde ich mein Leben lang in mir tragen.

So ist das.

Auf mich wirkt es faszinierend, wie du in dieses Land kamst. Also...

Da es nicht alle wissen,

erzähl mir noch mal von deinen Eltern und wie du in die USA kamst.

Meine Eltern waren in der Sowjetunion sehr erfolgreich.

Im Prinzip haben sie alles verkauft

und kamen hierher, ohne ein Wort Englisch zu sprechen, und...

...arbeiteten einfach.

Und dann zogen sie mich im San Fernando Valley auf,

was ich offenbar super fand. Den Familienfotos zufolge

hatte ich eine großartige Zeit.

24. JULI 1992

20. APRIL 1994

18. AUGUST 1994

Wir lernten uns in der Grundschule kennen.

Er war einfach dieses laute, irgendwie abgedrehte Kind.

Jeder kennt ihn als die Person voll unendlicher Kreativität und...

Wir waren eben...

JUGENDFREUND

Wir zusammen waren komplett verrückt.

Armer Junge.

Und er war auch so reizend.

O weh, wie die Zeiten sich ändern.

Wir liefen zusammen durch die Nachbarschaft,

und er redete ständig über lauter Dinge, die er las,

und wir quatschten über Musik, auf die wir standen.

Eine der ersten Personen, die er mir näherbrachte, war Fellini.

Ich glaube, wir haben nie einen ganzen Fellini-Film geschaut,

aber auf jeden Fall Ausschnitte.

Eine schöne Erinnerung ist,

als er die Videokamera mitbrachte.

UNBENANNT ANTON YELCHIN

Einerseits waren wir zwei Jungs, die Unsinn machten,

ihren Spaß hatten.

Anderseits jedoch

gab es etwas, das...

Es war irgendwie zufällig, aber es war trotzdem...

...Anton.

DER TRAUM ANTON YELCHIN

Der Traum, ein Anton-Yelchin-Film.

Ich war ziemlich schüchtern, aber privat sehr lebhaft.

Was soll ich dir zeigen?

Schauspiel, Ballett...

...oder...

...Comedy, Horror...

...und Action?

Ein Freund meiner Familie

schlug vor, dass ich einen Schauspielkurs besuche,

Kris Kyers Schauspiel-Workshop.

Er gab einen Kurs für Kinder,

und das waren alles Acht- oder Neunjährige.

Er schaute nur auf seine Füße, die ganzen ersten...

...sechs Monate in etwa.

Aus Angst blickte er nicht auf.

SCHAUSPIELLEHRER

Und wir mussten ihm nur Selbstvorstellung und Selbstbewusstsein beibringen,

und nach sechs Monaten

ging ein Licht auf.

Vor 73 Jahren

lebte ein Mann,

sein Name war Mr. Picognius.

Er war der größte Künstler aller Zeiten.

Er malte...

Manchmal hätte Picasso etwas von ihm lernen können.

Wir haben viel improvisiert, in dem Sinne,

dass er uns Anweisungen gab, etwas zu tun, wenn wir nach Hause kommen.

Diese Momente genoss ich mehr

als die Zeiten, in denen wir Szenen lernen mussten.

Zu dieser Zeit waren für mich

Szenen nur Sätze, also auch keine Figuren,

aber beim Improvisieren konnte ich etwas erschaffen,

wie ich es bereits zu Hause tat.

Der Polizist sagt mir,

dass er...

Dass er stürzte. Ja.

Er sprach Russisch und Englisch.

Anton war wie ein Schwamm.

Alles, was man ihm erzählte,

konnte er sich für immer merken.

Und Kris Kryer sagte zu mir:

"Er braucht keinen Unterricht.

Er muss zu Vorsprechen gehen, das braucht er."

Ich sagte: "Was für Vorsprechen?

Ich arbeite Vollzeit. Das kann ich nicht."

Und er fragte: "Haben Sie einen Agenten?"

Ich entgegnete: "Nein, wir wollen keinen Agenten.

Wir machen das nur aus Spaß."

Dann meinte er: "Es ist ein Vorsprechen ohne Agenten. Gehen Sie einfach hin!"

Und das war Chuck E. Cheese.

Und Sein oder Nichtsein!

Und beim Vorsprechen für Chuck E. Cheese hast du Arnold imitiert?

-Arnold, ja, es wurde schlechter. -Ja.

Ach. Na ja, das ist schon ok.

Und dann sollten wir tanzen.

Wenn man den meisten Jungs, die 10, 11 oder 12 sind, sagt:

"Ok, tanzt doch mal.",

die... die laufen einfach davon.

Auf Feiern tanze ich immer mit meiner Mutter

oder zusammen mit ihr und meinem Vater,

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