The first 200 lines.
EINE NETFLIX SERIE
Hilfe!
Er wollte mich umbringen!
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe! Helfen Sie mir! Bitte!
Rufen Sie die Polizei!
Er wollte mich töten!
Hilfe!
Warten Sie, wo ich Sie sehen kann.
Ich sag's doch. Er ist der Mörder. Gott ist mein Zeuge.
Was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden.
Fick dich!
Für meine Taten sollte ich sterben.
Was hat Jeff Dahmer getan? Ich weiß, er hat etwas getan!
Aus dem Weg. Weg da. Wir müssen vorbei.
Ich wusste, Sie führen was im Schilde, Jeff Dahmer!
Ich hab euch gerufen!
Ich rief euch millionenfach immer wieder an
und sagte, da geht was vor sich, und was habt ihr getan? Nichts!
Gar nichts!
Moment. Ihr wusstet davon?
-Ihr wusstet davon? -Ruhig.
Ihr wusstet, dass er mordet?
Was wurde gefunden?
Und wie helft ihr diesem jungen Mann?
Er braucht ganz offensichtlich Hilfe.
-Das ist Polizeisache. Gehen Sie rein. -Ich rufe seit Monaten an!
Seit Monaten!
Und jetzt kommt ihr endlich?
Aber es ist zu spät!
Ihr kommt zu spät!
Einige Nachbarn beklagten sich seit fast einem Jahr über den Gestank,
aber ahnten nicht, was die Ursache war.
Die Polizei wurde zu einer Wohnung in diesem Haus geführt,
nachdem sie ein Mann in Handschellen angehalten hatte…
Fünfzehn Leichen,
darunter drei Köpfe, die gekühlt worden sind.
Ma'am, Sie müssen das Gebäude verlassen.
Wir bitten um Evakuierung, im Sinne unserer Ermittlungen und Ihrer Sicherheit.
Was?
Moment.
Wo soll ich denn hin?
Das Gebäude ist ein Tatort.
Es gibt hier potenziell giftige Chemikalien.
Warten Sie.
Wie viele haben Sie gefunden?
Leichen?
Kommen Sie raus. Over.
Verstanden.
Ma'am, packen Sie Ihre Sachen und gehen Sie, ja?
Nun zu den Nachrichten. Anne?
Danke, Brian.
Es ereignete sich etwas Tragisches.
Die Polizei geht in Wisconsin einer grauenhaften Entdeckung
in einer Wohnung in Milwaukee nach: der Entdeckung von Leichenteilen.
Die Polizei fand Leichenteile von bis zu 15 Menschen.
Die Polizei folgte Hinweisen eines mutmaßlichen Messerangriff-Opfers.
Man befragt nun den 31-Jährigen, der in der Wohnung wohnt.
Zeitungen in Milwaukee berichten, er hätte…
Wir haben schon 11 Leichen identifiziert.
Nach Dahmers Aussage denken wir, es gibt mehr.
Wie viele noch?
Ungewiss. Es waren 16, 17 vielleicht.
Herrje.
Er tötete in Ohio das erste Mal.
Wissen wir, wer die Leichen in seiner Wohnung waren?
Aufgrund des Zustands der Leichen dauert die Identifizierung an,
aber Dahmer hob noch mehr auf.
Er behielt ihre Ausweise.
Eines seiner Opfer…
… war erst 14 Jahre alt.
Herrgott, kann es noch schlimmer kommen?
Was?
Sie sagen, ein Opfer hat es geschafft, zu entkommen,
und dass zwei Beamte ihn zurück zu Dahmer gebracht haben?
Sieht ganz so aus.
Wir untersuchen noch den Fall des laotischen Jungen.
Doch eine besorgte Bürgerin wollte den Jungen retten,
und man ignorierte sie.
Glenda Cleveland.
-Ich wage nicht zu fragen… -Eine Schwarze.
Gottverdammt!
Wollen Sie diese zwei Beamten bestrafen?
Zuerst will ich die interne Untersuchung abschließen.
Wie wäre eine Suspendierung, damit die Leute denken, Sie handeln?
Ich muss vorsichtig sein.
Ich bin seit zwei Jahren Polizeichef, aber noch immer Außenseiter.
Die Gewerkschaft schützt ihresgleichen.
Ich rate Ihnen, Ihren und meinen Arsch zu retten,
sonst geht es hier um mehr
als nur um einen kranken Serienmörder.
Verstanden.
Wurden die Familien der Opfer informiert?
Bald.
-Ja? -Guten Tag. Detective Kennedy.
Das ist Detective Murphy.
Sind Sie mit Errol Lindsey verwandt?
Ja, Tony ist mein Sohn.
Hi. Wir sind vom Milwaukee Police Department.
Was ist los?
Die sind von der Polizei.
Ist er…
…tot?
Die Polizei!
Dürfen wir mit deinen Eltern reden?
-Pa? -Geht es um Konerak?
Dürfen wir reinkommen?
Was?
Es geht um Konerak.
Geht's ihm gut?
Mr. und Mrs. Sinthasomphone,
ich muss Ihnen leider mitteilen: Ihr Sohn ist tot.
Sie fanden Errols Leiche bei den anderen Toten, oder?
Er wurde wohl von einem gewissen Jeffrey Dahmer getötet.
Dieser Mann belästigte meinen Bruder!
-Er sollte im Knast sitzen! -Sie kannten ihn!
-Nein. -Nein. Wir wissen es erst…
Konerak war erst 14 Jahre alt.
Dürfen wir rein?
Dürfen Sie nicht!
Glenda, haben Sie kurz Zeit?
Mr. Lively las den Artikel in der Zeitung, der Sie ein Interview gaben.
Überrascht mich, dass er ihn las. Es war versteckt auf Seite 27.
Hat ihn der Artikel verärgert?
Ja, das hat er.
Dies ist eine konservative Firma mit sehr konservativen Kunden…
Und im Artikel…
Nun, was Sie sagten, war sehr verstörend.
Als die Polizei am Tatort ankam,
glaubte man Jeff statt meiner Tochter und meiner Nichte, die den Notruf wählten.
Jeff sagte, das Kind sei sein 19-jähriger Geliebter,
und man glaubte ihm!
Obwohl der Kleine keine Kleidung trug,
kaum reden konnte und offensichtlich total zugedröhnt war.
Kleiner, sagst du uns deinen Namen?
Keine Ahnung, wie ein zurechnungsfähiger Erwachsener
beim Anblick des Kleinen weder von Gefahr ausgehen konnte,
noch erkannte, dass das kein Mann war.
Der Kleine ging mir nicht aus dem Kopf.
Ich rief die Polizei immer wieder an,
um mich nach seinem Wohlergehen zu erkundigen.
Aber man sagte mir, man habe es im Griff.
Mr. Lively ist wegen der Presse besorgt.
Unseren Kunden wäre diese Form der Aufmerksamkeit unlieb.
Und, Glenda…
Ja?
Es gab einige Beschwerden über Sie
durch Ihre Kolleginnen in Ihrer Abteilung.
Man sah Sie manchmal am Schreibtisch weinen.
Ich versuche, unauffällig zu sein.
Wirklich. Ich versuche es. Sie müssen das verstehen.
Ich stehe auf, entschuldige mich.
Ich gehe zur Toilette, wenn diese Gefühle hochkommen.
Dies ist nun ein Fall für die Personaler.
Und während ich Sie persönlich verstehen kann…
Können Sie das?
Es tut mir leid. Es tut mir so leid.
Ich spüre aber…
Ich spüre bloß all den Druck durch die Situation.
Was Ihren Nachbarn angeht.
Der die Zombies gemacht hat.
Haben Sie die je gesehen?
Ich bin nur neugierig.
Es gibt Neuigkeiten im Falle Jeffrey Dahmer,
des 31-Jährigen, der in eine Reihe brutaler Morde verwickelt sein soll,
in ganz Milwaukee.
Dahmer soll die Opfer betäubt und erstickt…
Reverend Jackson, ich muss gestehen,
ich möchte ungern, dass Sie in den Fall einbezogen werden.
Nur zu, mein Sohn, reden Sie.
Nun…
Rodney King,
Latasha Harlins,
die Central Park Five…
Diese Fälle passen zu unserer Bürgerrechts-Agenda.
Aber dieser Jeffrey Dahmer?
Ein schwuler, kannibalistischer Serienkiller?
Der offenbar vor allem junge Schwarze und Dunkelhäutige im Visier hatte.
Die Opfer und deren Familien tun mir natürlich leid,
aber das ist irgendwie nicht unser Kampf.
Wieso? Weil einige Opfer vielleicht schwul waren?
Ich sollte ehrlich sein, Reverend.
Es sieht vielleicht nicht danach aus, aber dieser Dahmer-Fall ist unser Kampf.
Will man einen Drachen töten, muss man ihn von allen Seiten angreifen.
Und Ungerechtigkeit ist eine gigantische Bestie.
Mich schockierten die Dahmer-Morde wie alle anderen auch.
Aber je mehr ich über den Fall erfuhr,
desto mehr erkannte ich: Es ist nicht nur eine kranke Horrorshow.
Sondern eine Metapher für alle sozialen Missstände,
die unsere Nation plagen.
Schlechte Polizeiarbeit, unterversorgte Communitys,
Geringschätzung unserer jungen Schwarzen und dunkelhäutigen Männer.
Besonders dann, wenn sie schwul sind.
Die Tatsache, dass diese Menschen noch immer keine Stimme haben.
Und wenn wir die Stimme erheben, werden wir zu oft ignoriert.
Ich hoffe, als Köpfe dieser schönen Stadt,
werden Sie beide schnell und unmittelbar handeln,
um diese Missstände zu adressieren und zu beseitigen.
Reverend Jackson, wir verstehen die Gründe für Ihr Kommen,
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