Season 1

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Champignon Witch S01E08 CR WEB-DL German DE
[Crunchyroll] Champignon no Majo - 08
A Commentary by Abu3safeer
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webdl
anime
Published on: 2026-02-21
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FPS: 23.976

German subtitle preview

The first 167 lines.

Es ist Morgen. Ich muss irgendwas essen.

*rank und schlank*

Guten Morgen!

War der immer schon so dürr?

Lize isst halt kaum irgendwas.

Letztens hat er sich sogar krank gestellt.

Ich kann nichts essen …

Aber Luna ist ihm sofort auf die Schliche gekommen.

Ob es an Lunas Essen liegt?

Ich geh dann mal los!

Endlich Zeit, um Erdbeeren zu pflücken!

Hat er etwa gesagt, dass ihm dein Essen nicht schmeckt?

Folge 8:

Weiße und Schwarze Hexen

Na ja, schätze, als Adliger kriegt man schon was Feineres aufgetischt.

Oder ist das so widerlich, dass man’s nicht essen kann?

Selbst wenn er meckert, zwing ihn halt dazu.

Anders als Menschen müssten wir ja nicht mal Nahrung zu uns nehmen.

Von uns Schwarzen Hexen und Magiern kann also niemand erwarten,

dass wir absolute Meisterköche wären.

Ich zähle auf dich, Herr der Pilze.

Da fällt mir ein …

Ich hab mal gehört, dass Naturkraftesser ein anderes Geschmacksempfinden haben.

Weil ihm Lunas und Claudes Verhalten verdächtig vorkam, verschwor sich Lize mit dem Sprechpilz, um die beiden zu belauschen.

Was? Echt?

Naturkraftesser?

Wo wir allein von den Kräften der Natur leben können, ist das für ihn nicht so einfach.

Er stammt von Weißen Hexen ab.

Was sind denn „Naturkraftesser“, Herr der Pilze?

Also das ist so …

Schwarze Hexen wie Luna ziehen ihre Lebensenergie nicht aus Nahrungsmitteln,

sondern sie bedienen sich der vielfältigen Kräfte der Natur,

die sie unmittelbar absorbieren können.

Und weil sie so stets frische Energie durch ihren Körper zirkulieren lassen,

altern sie sehr viel langsamer als Menschen.

Die von Menschen hervorgebrachte Esskultur hat für sie keine wirkliche Bedeutung.

Luna hingegen fühlt sich der Kultur der Menschen und ihrem Treiben überaus verbunden

und so hat sie mehr schlecht als recht versucht, deren Essenszubereitung zu imitieren.

Sie wollte eine Ahnung davon haben, wie es ist, als ganz normaler Mensch zu leben.

Nur es scheint, dass Wissen aus Büchern und Hörensagen nicht ausreicht,

um authentischen Geschmack nachzuahmen.

Meisterin …

Aber meintest du nicht neulich,

du hättest einen Kuchen gebacken und die Stücke zum Dank an die oberen Magier geschickt?

Ah, stimmt! Der Kuchen war echt lecker!

Meister Vogelmagier war aber nicht grade begeistert. Seinen Anteil hab ich geliefert.

Ist das … irgendeine neuartige Medizin oder so?

Also wenn du mich fragst,

dann solltest du mal deine Menschenfreunde probieren und dir Tipps geben lassen.

Ist das … ein Medikament in Pastetenform?

Apotheker

Also ehrlich gesagt,

finde ich die üblichen Säfte und Tabletten leichter einzunehmen.

Mausmagier

Hm, ist das wirklich was zu essen?

So was würden nicht mal Schweine fressen.

Ist das vielleicht Rinderfutter?

Schweineprinz Lancelot

Nein, lass mal. Seine Aura sagt mir alles, was ich wissen muss.

Hier ist ein Kochbuch, das ich dir empfehlen kann.

Buchhändler

Gefahrgut erkannt!

Ah, verstehe. Du hast ein Menschenkind bei dir …

Und jetzt willst du es bekochen? Hast du auch die richtigen Zutaten genommen?

Ich hab leider nicht alles bekommen und musste Sachen ersetzen.

Damit es so wurde wie jetzt, muss aber noch einiges anderes passiert sein.

Mach dir nichts draus, Luna.

Kannst du dir noch andere Gründe vorstellen?

Na ja, vielleicht mein Umkehrzauber zur Aufhebung des Pilzgifts

oder dass ich sein Aussehen mit einem Zauber aufgehübscht habe?

Das war’s!

Entschuldigung …

Guten Tag! Was darf’s denn sein?

Einen Laib Käse und …

Aah! Es ist die berühmt-berüchtigte Giftpilzhexe!

Na los! Mach, dass du wegkommst!

Und verschon meine kostbaren Waren mit deinen Giftpilzen!

Halt dich bloß von meiner Auslage fern! Nicht, dass noch mein Gemüse vergammelt!

Hau ab!

Verschwinde aus unserer Stadt!

Was willst du? Dass wir dir Gemüse verkaufen?

Hm, also ich weiß ja nich’ …

Bist du nich’ diese Gifthexe aus dem Schwarzwald?

Wenn rauskommt, dass ich dir so viel Milch vertickt hab, geht’s mir an den Kragen …

Tut mir ja leid, aber es muss schon der doppelte Marktpreis sein.

Ja, das versteh ich schon …

Ich verkauf sie dir zum dreifachen Marktpreis.

Junge! Junge!

Du bist von trauriger Düsternis erfüllt.

Muss ich dieses Gefühl wirklich um jeden Preis in mein Tagebuch schreiben?

Denn wenn es sich erst einmal in Luft aufgelöst hat,

dann werde auch ich wieder vergessen haben, wie elend es meiner Meisterin ergangen ist.

Ich weiß ja, dass es allen Probleme bereitet,

wenn ich diese Düsternis hervorbringe,

aber leben zu müssen, ohne diesen Schmerz zu kennen,

davor hab ich noch viel mehr Angst.

Kann ich denn gar nichts tun, um dieses Gefühl in mir zu bewahren?

Ich würde es selbst in Kauf nehmen, von der Düsternis übermannt zu werden,

so kostbar und teuer ist mir dieser Schmerz.

Ist mir egal, ob man dieses Gefühl Gift nennt, …

ich will es nie mehr wieder loslassen!

Luna! Lize ist zurück!

Willkommen zurück!

Hast du viele Himbeeren gepflückt?

Nein, leider keine einzige …

Was? Hach, Lize, du bist echt hoffnungslos.

Ohne mich kriegst du echt gar nichts hin.

Am besten, ich komm das nächste Mal mit …

Das Abendessen ist fertig.

Setz dich an den Tisch.

Wie toll das riecht!

Und wie lecker es aussieht!

Das ist Milchsuppe mit Rüben. Und Brot.

Tut mir leid, dass es so wenig ist.

Guten Appetit!

Guten Appetit!

Lecker!

Weißt du, Lize? Die Milch hab ich aufgetrieben.

Und das Brot hab ich selbst gebacken.

Das ist doch gelogen!

Stimmt, ist es.

Hör mich an, Junge …

Indem du an Verständnis gewinnst, wird dein Herz immer offener für andere.

Lasse zumindest so viel Freude und Glück in dein Leben,

dass deine angehäufte Düsternis darunter verborgen bleibt.

Ob du Glück findest oder nicht,

das hängt allein von dir und deinem Herzen ab.

Darum folge meinem Rat, Junge. Werde so glücklich, wie du nur kannst.

Denn wenn dir das gelingt,

hat deine Düsternis gar keine Wahl, als unterlegen das Weite zu suchen.

An jenem Tag waren mein Herz und mein Magen so erfüllt, dass ich mein Tagebuch liegen ließ.

Und am nächsten Tag

fragte ich meine Meisterin und den Herrn der Pilze, wie man ein Gemüsebeet anlegte.

Sie sagten mir, dass es mir bestimmt liegen würde, Pflanzen großzuziehen

und meine Meisterin suchte in der Stadt sogar nach einem entsprechenden Buch für mich.

Solange ich darüber nicht meine Zauberausbildung vernachlässigte,

durfte ich alles zum Thema Gartenarbeit lernen und ich liebte diese Zeit.

Ich brauchte mich nur an mein Buch zu setzen und alle negativen Gedanken flogen nur so davon.

Der Tag, an dem ich mein Beet pflügte, an dem sich erstmals Sprösslinge zeigten,

an dem ich der Sonne, der Erde und dem Regen dankte,

an dem ich den Pflanzen beim Wachstum zusah und dann endlich ernten konnte …

Wenn ich daran dachte, dass dieser Tag irgendwann kommen würde,

war mein Herz von purem Glück erfüllt!

Gut. Noch mal das Ganze.

Jawohl!

Bleib bei der Sache, du Trottel!

T-Tut mir leid …

Mensch. Wenn du dir schon nix merken kannst, dann zeig wenigstens ’n bisschen Ehrgeiz.

Ich weiß nicht wieso, aber in letzter Zeit muss ich irgendwie immer an meine Meisterin denken.

Sie ist so hübsch, dass ich niemals auf die Idee käme, sie als Gifthexe zu bezeichnen.

Was ist nur los mit mir? Es ist, als würde sich mein ganzer Körper,

von den Haar- bis zu den Zehenspitzen, zu ihr hingezogen fühlen.

Hör gefälligst zu, du Schnarchnase!

Ich muss mich auf meine Übungen konzentrieren. So geht das nicht weiter.

*Groooooaaah*

Denn als Strafe für meine Träumereien

muss ich jetzt mit der hässlichen Krähenvisage in Nahaufnahme klarkommen.

Ich muss mein Bestes geben!

Hach …

Von wegen Aufsicht, die Krähe belästigt ihn wieder.

Tu ich nicht! Er macht seine Übungen!

Umkehrzauber, Zeitzauber, Raumzauber, Verwandlungszauber …

Die Zauber, die ich lernen muss, nehmen gar kein Ende mehr …

Als Nächstes der Apfel. Na los.

Was ich jetzt vorhabe, ist ein Bringzauber.

Dabei bringe ich im Austausch gegen einen Teil meines Körpers

einen bestimmten materiellen Gegenstand hervor.

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