The first 200 lines.
EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
Er kommt bei Vollmond...
...um zu fressen.
Das sagte Mama immer.
Wenn ein Wolf...
...ein Mädchengrab überquert...
...von einem schwangeren Mädchen, das zu früh starb...
...dann wird das Baby... zu wachsen beginnen...
...in ihrem Bauch.
Wenn es groß genug ist,
...bricht das Baby aus.
Nur ist es kein Baby mehr.
Es ist ein Monster.
Ein Wurdulak.
Ich schwöre es, Hexer, das hat mich angegriffen.
Ich habe es gesehen. Ich schwöre beim Grab meiner Mutter.
Dreitausend Orons. Im Voraus.
An die Geschichte erinnere ich mich.
Die Vampirin blutete Ward weiß wie ein Laken
Und doch schlug ihr totes Herz
Ihr totes Herz
Die Kikimora?
Die hat der Barde nicht besungen, oder?
Wer würde es wagen, dich deines Schatzes zu berauben? Eine Frau?
Prinzessin.
Warst du verliebt?
Wie heißt sie?
Wenn man so lange lebt wie ich, klingen alle Namen gleich.
Wäre das Schicksal gnädiger, müsste eine Hure wie ich nicht
den Geschichten ihrer Freier zuhören.
Ein Freund von dir kam letzten Monat auf dem Weg nach Temerien hier vorbei.
Freund?
Auch ein Hexer.
Den Penner habe ich auch ordentlich beglückt.
-Und... -Was ist in Temerien?
-Hast du mich nicht reden gehört? -Ich habe nur so getan.
Es sind jetzt drei Nächte. Zahl oder verschwinde!
Temerien?
Ein Plagegeist.
Bergarbeiter sammelten 3.000 Orons, um ihn zu töten.
Dein Junge nahm es und rannte weg.
Hörst du mich?
Danke für...
...alles.
Hexer!
Und das Zimmer?
Sei nicht so.
Ich komme in ein paar Tagen mit Geld zurück.
-Wenn meinem Pferd was passiert... -Du machst mir keine Angst.
Wo liegt Temerien?
REICH DER MONSTER UND FEIGEN KÖNIGE
Die Kreatur greift uns seit Jahren an, und der König tut nichts.
Wir müssen ihn zwingen.
Unsere Pickel niederlegen und die Arbeit verweigern.
-Ja! -Genau.
Das sind doch nur Halbheiten!
Wir müssen hier weg. Südlich von Sodden gibt es viel Arbeit.
Mein Sohn,
Gott hab' ihn selig,
hat mir gesagt...
...in Nilfgaard...
...habe der König Huren gevögelt, während seine Untertanen verhungerten.
Dann kam jemand,
der Usurpator.
Er versammelte das Volk.
Und sie nahmen zurück, was ihnen gehörte!
-Ja! -Folgen wir ihrem Beispiel!
Ja!
Den Wurdulak könnt ihr nicht töten,
also wollt ihr euren König töten?
Toller Plan.
Noch ein Scheiß-Hexer!
Deine Art hat uns schon einmal betrogen.
Bezahlt mich nach getaner Arbeit. Ein Drittel des Preises.
Eine Entschuldigung...
...von meiner Zunft an Eure.
-Und wenn du's nicht töten kannst? -Dann sterbe ich.
Bitte!
Bleibt ruhig!
Senkt eure Waffen und kehrt in eure Häuser zurück.
Tut es schnell und macht kein Theater,
dann erfährt der König nichts von eurem Verrat, versprochen.
Foltest begeht Verrat.
Er versteckt sich in seinem Winterschloss, und wir werden gefressen.
Ja!
Mikal war ein guter Junge.
Rache lindert deinen Schmerz nicht.
Ihr wisst nichts...
...von meinem Schmerz.
Hat Foltest einen Plan?
Bringt ihn zur Grenze.
Temerien hat genug...
...von euch Hexern.
Hexer!
Legt das Schwert nieder! Ich tu Euch nichts.
Sagt die Hexe, die sich im Wald versteckt.
Zauberin.
Hexe.
Triss Merigold. Ich diene König Foltest.
Erst wirft er mich raus, dann schickt er sein Botenmädchen mit Geld hinterher,
damit ich sein Monster töte.
Armseliger Plan für einen König.
Es ist mein Plan.
Mein Geld.
Und Ihr sollt die Bestie nicht töten. Ihr sollt mir helfen, sie zu retten.
Vor sechs Jahren verschwanden Knechte im Schloss oberhalb der Stadt.
Bald verschwanden Bürger aus ganz Temerien.
Foltests Leibgarde sah, dass die Kreatur aus der Gruft kam,
wo Adda, die Schwester des Königs, liegt.
Sie soll eine Affäre mit einem Jüngling gehabt haben, als sie starb.
-War sie schwanger? -Wenn sie es gewesen wäre,
wäre ihr Kind Thronfolger geworden, da Foltest nie heiratete.
Der König floh aus dem Schloss, ignorierte die Toten.
Nach dem Sturz des Königs in Nilfgaard musste die Bruderschaft tätig werden.
Sie schickten mich vor drei Monaten, um die Kreatur zu heilen.
Wurdulaken sind Freak-Mutanten.
-Man kann sie nicht heilen. -Es ist keiner.
Zweitausend Orons, wenn Ihr mir sagt, woran sie starben.
Keiner sollte wissen, dass sie den Hexer getötet hat.
Ihr ließt alle glauben, dass er mit ihrem Geld floh.
Ihr kanntet ihn nicht.
Sein Herz fehlt und seine Leber. Nur eine Kreatur ist beim Fressen so wählerisch.
Eine Striege.
-Das sind Altweibermärchen. -Sie sind selten.
Sie entstehen durch einen Fluch.
Jemand wollte Adda tot sehen.
Aber der Fluch hat Addas Tochter in ein Monster verwandelt.
Ihre Tochter?
Striegen sind weiblich.
Diese ist eine Prinzessin.
Können sie...
Können die etwas tun?
Die sehen ja nur zu.
War eine nette Geste mit dem Applaus.
Wie viele Male können wir das noch tun?
Weiß ich nicht.
Bald gehst du zu deinen Ruinen, schneidiger Entdecker.
Schneidiger Teilzeit-Entdecker. Stregobor sagt, Temerien braucht Magier.
Also hast du keine Zeit für mich.
Oder du keine für mich, wenn du Aedirns Gelage kennst.
König Virfuril ist attraktiv.
Angeblich.
Wenn ich meine Arbeit gut mache, kann ich ihn überreden,
dir die Ruinen zu zeigen.
-Vielleicht machen wir das für immer. -Ja.
Nach der Initiation heute haben wir das Sagen.
Wir können sagen, wer wir sein wollen.
Was ist los?
Fringilla und die anderen sehen ihr Ideal deutlich.
Sie wissen genau,
-was sie für ihre Verzauberungen wollen. -Mach dir keine Sorgen.
Sagt der Ban-Ard-Junge! Ihr braucht keine Falte zu ändern,
bevor ihr zum Hofe kommt.
Was willst du?
Erinnerst du dich an das verängstigte Mädchen in dieser Höhle,
ohne Kenntnis von ihrer Macht?
Ich will zurück nach Aedirn und nie wieder sie sein.
-Du gehst nach Aedirn? -Ja.
Lass mich offen sein. Du bist ein erster Entwurf dessen,
was die Natur beabsichtigte.
Zum Glück für dich lege ich zuletzt Hand an.
Jedes Mädchen, das ich verzaubere, verlässt Aretusa als lebendiges Kunstwerk.
Egal, wie komplex der Lehm ist.
Perfekt für Aedirn.
Ein graues Kleid suggeriert Macht, ohne Absichten zu enthüllen.
Nicht das Endresultat. Eine Vorschau.
Es gibt keinen auf der Welt, der beim Blick in den Spiegel
keine Deformation sieht.
Uns ausgenommen.
Wir erschaffen uns neu, zu unseren Bedingungen.
Die Welt hat kein Mitspracherecht.
Schau her.
Du kannst das Opfer im Spiegel für immer befreien.
Wo soll ich anfangen?
Schließ die Augen.
Ich sagte, schließen.
Stell dir die mächtigste Frau der Welt vor.
Ihr Haar,
die Farbe ihrer Augen, ja,
aber auch die Stärke, die sie ausstrahlt.
Die Grazie ihres ganzen Wesens.
Siehst du sie?
Ja.
Öffne die Augen.
Sie ist umwerfend.
Ihr solltet eine Familienangelegenheit beilegen,
keinen mutierten Söldner für ein Detektivspiel verpflichten.
Das ist kein Spiel, Herr.
Heute ist Vollmond. Geralt hat sich als unbezahlbar erwiesen.
Wir wollen die Kreatur heilen.
Ihr sagt, sie sei ein Mädchen. Dann nennt Ihr sie Ihre Hoheit.
Segelin,
die Dringlichkeit verlangt nach Flexibilität in der höfischen Etikette.
Der Hexer redet Unsinn.
Prinzessin Adda war der Volksengel.
-Wer würde sie töten wollen? -Ihr Liebhaber?
Aufwieglerische Gerüchte. Müßige Kurtisanen,
die Langeweile mit Eifersucht ablösen.
Wenn Ihr die Wache abberuft, könnten wir das alte Schloss
nach Hinweisen absuchen, wer sie verfluchte.
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