The first 196 lines.
Ich erwache wieder aus einem Traum und öffne meine feuchten Augenlider.
Die Reue macht mich wahnsinnig und ich
verfluche die Machtlosigkeit jenes fernen Tages.
Kann mich diese Verzweiflung, die mich verbrennt, antreiben?
Voller Sehnsucht brenne ich immer weiter.
Deine Augen sind voller funkelnder Sterne.
Dürstet es mir nach der Liebe, die schmerzvoll fehlt?
Dein blendend strahlendes Licht rettet alles vor der Einsamkeit.
Liegt es nur an dir, dass ein Schatten auf mich fällt?
Du hinterlässt uns eine Lücke, die fatal ist.
Egoistischer Superstar, verrücktes Leben.
Ich bitte dich, lass mich deine Stimme hören. Lass mich deine Stimme hören.
Selbst diese verschlungenen, verzerrten Narben
habe ich nur deinetwegen, nur deinetwegen, bekommen.
Nur deinetwegen. Nur deinetwegen.
Ich bitte dich, sieh mich an. Sieh mich an.
Selbst den durch dieses Schicksal erlittenen Schmerz, kann ich zur Waffe machen,
um eines Tages sogar diese Reue erhellen zu können.
Ich kann ohne dich nicht leben.
Ich würde wirklich alles opfern.
Deine Liebe reicht noch nicht.
Womit soll ich die Leere nur füllen?
Fatale, fatale, fatale Liebe.
Schicksalhaftes, schicksalhaftes, schicksalhaftes Ich.
Unvermeidbare, unvermeidbare, unvermeidbare Trauer.
Bitte sieh mich an, meine geliebte Fatale!
Meine geliebte Fatale.
Wie gefällt es Ihnen, Sensei?
Sie sind alle so gute Schauspieler!
Das wird sicher eine tolle Aufführung.
Aber klar doch! Bei Lalalay gibt es nur erstklassige Schauspieler.
Sie alle haben bestimmt sehr viel geübt, oder?
Sensei, bei Theaterstücken sagt man dazu nicht üben, sondern proben.
Ach, ist das so? Tut mir leid.
Ich wusste das nicht.
Unglaublich.
Ich könnte das nicht.
Genau deshalb …
… muss ich es sagen.
Könnte das Skript …
… selbst jetzt noch geändert werden?
Aber natürlich. Welche Stelle denn?
Welche Stelle?
Nun …
Alle.
TAG DES KENNENLERNENS FÜR DAS THEATERSTÜCK „TOKYO BLADE“
Die Theatergruppe Lalalay hat das Image, sehr traditionell zu sein.
Da überrascht es mich, dass sie hier mitmachen.
Dennoch kommt die Hälfte der Schauspieler von außerhalb.
Du brauchst nicht nervös zu sein.
Ich bin überhaupt nicht nervös.
Melt.
Hi.
Herr Kaburagi war für die Auswahl der externen Darsteller zuständig.
Damit gehören wir zur Kaburagi-Gruppe. Auf gute Zusammenarbeit.
Ja, gleichfalls.
Was sollte diese Pause?
Wobei ich es mir denken kann.
Meinetwegen hast du Angst, dass sich der Albtraum von „Heute süß“ wiederholt.
Ich bin aufgeflogen.
Das war mein erstes Mal. Darum erwarte ich nicht, dass du ein Auge zudrückst.
Aber das ist neun Monate her.
Ich habe ein wenig geübt.
Ich sollte etwas besser sein als zuvor.
Aber sag mir bitte, wenn ich was falsch mache.
STUDIO B
Ich spiele die Rolle von Kizami.
Ich bin Narushima Melt von der Agentur Sonic Stage.
Auf gute Zusammenarbeit.
Ich übernehme die Rolle der Tsurugi.
Ich bin Arima Kana von Ichigo Production.
Ich bin Hoshino Aqua, ebenfalls von Ichigo Production.
Ich spiele die Rolle von Tōki.
Ihr seid aber schon früh da. Dabei sind es noch zehn Minuten.
Aber da alle bereits hier sind, beginnen wir mit der Vorstellung.
Ich heiße Raida und bin der Produzent dieses Theaterstücks!
Und er ist Kin, der Regisseur.
Ich heiße Kindaichi Toshirō.
Der Drehbuchautor GOA.
Kamoshida Sakuya, der viel Erfahrung mit 2,5-D-Theater hat.
Auf gute Zusammenarbeit.
Er gehört auch zur Kaburagi-Gruppe.
Ach so.
Kommen wir zu den Darstellern von Lalalay.
Mita Norio.
Adashino Mei, Yoshidomi Koyuki.
Hayashibara Kīro, Funato Ryōma
und Kurokawa Akane.
Auf gute Zusammenarbeit.
Zum Schluss unser Hauptdarsteller …
Wach auf, du Trottel!
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Egal. Ich bin Himekawa Taiki.
Freut mich.
Mit dieser Gruppe werden wir
das Theaterstück „Tokyo Blade“ gemeinsam zum Erfolg führen!
Auf gute Zusammenarbeit!
Heute ist zwar nur das Kennenlernen, aber die wichtigsten Darsteller sind da.
Da können wir auch mit der Leseprobe beginnen.
Wir beginnen um halb.
Ihr könnt solange quatschen oder euch vorbereiten.
Jawohl!
Lang nicht gesehen, Aqua.
Wir haben uns doch hin und wieder getroffen, um an unserem Alibi zu arbeiten.
Das stimmt zwar,
aber ich freue mich, wieder mit dir arbeiten zu können.
Bei „Wahre Liebe“ habe ich euch nur Probleme bereitet …
… aber das Theater ist mein Fachgebiet.
Dieses Mal werde ich dir helfen.
Du bist ja echt selbstbewusst.
Äh, so habe ich das nicht gemeint!
Ich habe noch jede Menge zu lernen.
Bei diesem Theaterstück haben wir viele gemeinsame Szenen,
darum kannst du dich jederzeit an mich wenden.
Ach so. Danke.
Wenn was sein sollte, mache ich das.
Starr …
Die beiden sind zusammen, oder?
Das soll in einer Realityshow passiert sein.
S-So mag das in der Sendung rübergekommen sein,
sie sind aber nur geschäftlich zusammen.
Es käme nämlich schlecht an, wenn sie sich nach dem Kuss trennen würden.
Sie verstehen sich aber gut.
Hm …
Nun, beim Theaterstück spielen sie Verlobte.
Vielleicht war das beim Casting Absicht. So passt das halt gut zusammen.
Ich mag es nicht, wenn das Privatleben der Darsteller mit ihren Rollen
verbunden wird. Das lenkt ab.
Auch wenn das Stück mehr Anklang finden kann,
wenn alle Zuschauer grundsätzlich die gleichen Informationen haben.
Aber die Veranstalter lieben es, so was potenziell Bedeutsames hinzuzufügen,
weshalb sich seit Jahrhunderten nichts geändert hat.
Wow. Du bist ja richtig verärgert.
Arima, bei „Heute süß“ warst du etwas mehr …
Damals hatte ich die Hauptrolle und wollte die Stimmung nicht ruinieren.
Aber so bin ich wirklich.
Du hättest nicht so viel Rücksicht nehmen müssen.
Hättest du von Anfang an mit mir geschimpft,
hätte ich viel früher bemerkt, wie schlecht ich eigentlich war.
Nein, das ist nur eine Ausrede.
Vergiss das.
Wir haben viele gemeinsame Szenen. Da werde ich mich revanchieren.
Prost!
Sensei, danke, dass Sie gekommen sind, obwohl Sie so viel zu tun haben.
Keine Sorge. Meine Serie wird monatlich veröffentlicht.
Darum habe ich außer kurz vorm Abgabetermin viel freie Zeit.
Aber dass Sie trotzdem eine Einladung von jemandem wie mir …
Was redest du denn da?
Du bist meine ehemalige Assistentin und mittlerweile eine richtige Mangaka.
Du hast mich sogar schon längst überholt, Samejima.
Sowohl deine Manga als auch deine Anime sind riesige Erfolge.
Wenn mich so jemand persönlich einlädt, dann komme ich natürlich.
Und? Worüber wolltest du reden?
Sensei, Sie haben doch Erfahrung mit Anime- und Fernsehadaptionen, oder?
Für mich ist es das erste Mal und ich kenne mich gar nicht aus.
Es gibt so vieles, das ich sagen möchte,
aber ich weiß nicht, wie viel ich sagen darf.
Tokyo Blade soll als Theaterstück umgesetzt werden und irgendwie …
Sensei, würden Sie mit mir zur Probenbesichtigung mitkommen?
Ich weiß nicht, ob ich was ausrichten kann.
Aber gut, ich begleite dich.
So ein Glück. Vielen Dank.
Ich würde gerne zahlen.
Tut mir leid, dass Sie zahlen mussten.
Ach, in solchen Situationen bezahlt die Ältere die Zeche.
Gehen wir weiter.
Dürfte ich mir vorher die Zähne putzen?
Mir ist nicht wohl, wenn ich mir nach dem Essen nicht sofort die Zähne putze.
Oh, stimmt ja.
Ich bin sofort wieder da.
Selbst unter den vielen Exzentrikern in der Manga-Industrie,
ist Abiko besonders eigentümlich.
Manga kann man notfalls auch alleine zeichnen.
Aber eine Adaption braucht viele Leute, was gute Kommunikation erfordert.
Wenn man sie einfach so machen lässt, neigen sie dazu, das Werk zu ruinieren.
Mischt sich aber ein Autor zu sehr ein, führt das zu Chaos.
Solche Horrorgeschichten habe ich auch gehört.
Darum muss man in einem gewissen Maß verhandeln und nachgeben können.
Aber in dieser Hinsicht ist Abiko …
Ich gehe auch mal auf Toilette.
Hä? Was treibst du da?
Doppeltes Zähneputzen.
Mit zwei Zahnbürsten kann ich doppelt so schnell meine Zähne putzen.
Ich will Sie nicht warten lassen, darum putze ich doppelt so schnell.
Sie ist echt eine Exzentrikerin.
Hoffentlich kommt es beim Besuch nicht zum Streit.
Bitte schreiben Sie das ganze Drehbuch um.
Ich hab‘s geahnt!
D-Das ganze Drehbuch?!
Das ist ein bisschen viel.
Das Drehbuch wurde bereits genehmigt und wir haben mit den Proben angefangen.
Bis zur Aufführung sind es nur noch 20 Tage!
Ich habe mehrmals darum gebeten, dass Drehbuch zu ändern.
Aber mir wurde gesagt, dass ich es verstehen würde,
sobald ich die Darsteller in Aktion sähe.
Ich sagte, ich stimme zu, wenn es tatsächlich gut sein sollte.
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