The first 156 lines.
Ich erwache wieder aus einem Traum und öffne meine feuchten Augenlider.
Die Reue macht mich wahnsinnig und ich
verfluche die Machtlosigkeit jenes fernen Tages.
Kann mich diese Verzweiflung, die mich verbrennt, antreiben?
Voller Sehnsucht brenne ich immer weiter.
Deine Augen sind voller funkelnder Sterne.
Dürstet es mir nach der Liebe, die schmerzvoll fehlt?
Dein blendend strahlendes Licht rettet alles vor der Einsamkeit.
Liegt es nur an dir, dass ein Schatten auf mich fällt?
Du hinterlässt uns eine Lücke, die fatal ist.
Egoistischer Superstar, verrücktes Leben.
Ich bitte dich, lass mich deine Stimme hören. Lass mich deine Stimme hören.
Selbst diese verschlungenen, verzerrten Narben
habe ich nur deinetwegen, nur deinetwegen, bekommen.
Nur deinetwegen. Nur deinetwegen.
Ich bitte dich, sieh mich an. Sieh mich an.
Selbst den durch dieses Schicksal erlittenen Schmerz, kann ich zur Waffe machen,
um eines Tages sogar diese Reue erhellen zu können.
Ich kann ohne dich nicht leben.
Ich würde wirklich alles opfern.
Deine Liebe reicht noch nicht.
Womit soll ich die Leere nur füllen?
Fatale, fatale, fatale Liebe.
Schicksalhaftes, schicksalhaftes, schicksalhaftes Ich.
Unvermeidbare, unvermeidbare, unvermeidbare Trauer.
Bitte sieh mich an, meine geliebte Fatale!
Meine geliebte Fatale.
Du bist schwach! Schwach! Schwach! Schwach! Schwach! Schwach! So schwach!
Seine Bewegungen sind um einiges besser geworden.
Dabei ist er ein miserabler Schauspieler.
Ich kann seinem Schauspiel kaum noch folgen.
Aber … was Emotionen angeht, werde ich nicht gegen ihn verlieren!
Hättest du in der Szene vorhin nicht aktiver sein sollen?
Ich hatte keine Wahl.
Du spielst wie jemand, der die Hauptrolle innehat und
Kurokawa Akane will mit ihrem Schauspiel die Hauptrolle an sich reißen.
Wenn alle machen, was sie wollen, würde das Stück chaotisch werden.
Wenigstens einer muss das Stück zusammenhalten.
Übrigens, was machst du da?
Als ich zum Lesen meine Brille aufsetzen wollte, meinte die Maskenbildnerin …
Nicht! Das ruiniert dein Make-up!
Deshalb halte ich mir die Brille vor das Gesicht.
Natürlich greift sie da ein.
Hast du denn keine Kontaktlinsen?
Nein.
Dann leg dir welche zu!
So siehst du doch nicht das Schauspiel der anderen.
Es reicht, wenn ich sie grob erkenne.
Auf keinen Fall.
Was ist mit ihrer Mimik?
Muss man ihre Mimik wirklich sehen?
Die Zuschauer weiter hinten können die Mimik eh nicht erkennen.
Ich basiere mein Spiel nicht auf etwas, das die Zuschauer nicht sehen können.
Deshalb ist es von vornherein besser, die Mimik nicht zu sehen.
Das ist meine Sichtweise.
Schauspieler können durch ihre Gestik miteinander kommunizieren.
Dennoch geht es zu weit, wenn du keine Kontaktlinsen trägst.
Aber Kontaktlinsen machen mir Angst.
Das ist also der wahre Grund.
Herausragende Menschen haben alle irgendeine Schraube locker.
Und warum liest du dir jetzt noch das Skript durch?
Wenn Kurokawa so weitermacht, stiehlt sie uns noch die Show.
Ich improvisiere in dieser Szene.
Hä?
Das hättest du früher ansprechen …
Du kannst auf jede Improvisation passend reagieren, oder?
Für wen hältst du mich?
Du hast meine Familie ermordet! Dir werde ich niemals …
Hä, von wem redest du?
Ich erinnere mich nicht an jeden einzelnen, den ich umgebracht habe.
Du läufst immer zu weit voraus. Das ist nicht gut.
Ich werde mit dir kämpfen.
Ajiro …
Was tut ihr euch so schwer?
Vernichtet schleunigst diese Ratten aus Shinjuku!
Dann kämpf gefälligst mit!
Bist du der Stärkste in Shibuya?
- Hast du Narr überhaupt ein Ziel? - Hä?
Sayahime hat nämlich eines.
Ein Ziel, was?
Ich habe zwar schon eines,
aber ich bin schlecht darin, es mit Worten zu erklären.
Darum …
Sprechen wir mit unseren Klingen!
Meinetwegen.
Himekawa Taiki …
Das Aushängeschild von Lalalay.
Jede einzelne Bewegung von ihm ist voller Gefühl.
Das sind geballte Informationen.
So ist das emotionale Schauspiel.
Komm schon, was ist los?
Lass uns Spaß haben!
Tut mir leid, aber als Schauspieler trete ich gegen niemanden an …
… der mir überlegen ist.
Oho, er spielt emotionslos.
Damit will er einen Kontrast schaffen.
Kontrast schaffen?
Im Gegensatz zu Himekawa, der vor Emotionen übersprudelt,
unterdrückt Aqua seine Emotionen völlig.
Dadurch kann man nicht mehr vergleichen, wer besser ist.
Je mehr Himekawas Schauspiel einem lodernden Feuer gleicht,
umso mehr sticht Aqua durch ein eiskaltes Schauspiel hervor.
Das ist ein schlauer Konter.
Allerdings …
… ist Himekawa kein Schauspieler, mit dem man so leicht fertig wird.
Wie langweilig.
Lass uns mehr Spaß haben.
Was ist das nur für eine?
Und dann dieses Meisterschwert … Unterscheidet es sich von den anderen?
Gleich sollte die Szene kommen, in der Himekawa improvisieren wollte.
Weich aus, Tsurugi!
Da ist es!
Das stand nicht im Skript.
Hä? Er überlässt das alles mir?!
Aqua, ich mache das schon. Halte dich an …
Weib, dies ist nicht die Zeit für Spielchen.
Überlass das Kämpfen und Sterben uns Männern.
Wenn du nicht ohne den Schutz eines Mannes kämpfen kannst,
solltest du sofort verschwinden.
Er improvisiert?
I-Ich kann kämpfen!
Mit diesen labberigen Armen?
Wie wäre es mit mehr Training?
Hey, du! Was machst du mit dem bezaubernden Körper einer jungen Frau?!
Genau, du bist eine Frau.
Männer müssen unter Einsatz ihres Lebens Frauen beschützen.
Darum kann ich es mir nicht erlauben, hier zu verlieren.
Wieder nach Drehbuch.
Konnte sich Aqua schon immer so gut auf andere einstellen?
Was soll das Gerede über Frauen? Unterschätz mich nicht!
Das tue ich auch nicht.
Ich wusste das nicht.
Aber ich habe auch noch nie so etwas Verrücktes getan.
Wenn alle machen, was sie wollen, würde das Stück chaotisch werden.
Wenigstens einer muss das Stück zusammenhalten.
Wie dem auch sei.
Ich habe nicht vor, dich zu verletzen.
Er hat mich sogar auf eine Position geführt,
auf der die Blicke der Zuschauer auf mich gerichtet sind.
Das war mühelos.
„Schauspieler können durch ihre Gestik miteinander kommunizieren.“
Du brauchst nicht das Stück zusammenzuhalten.
Überlass das mir.
Ich passe mich an deine Improvisationen an.
Spiel genau so, wie du es möchtest, Arima Kana.
Stimmt.
Andere durcheinanderzubringen …
… ist deine Stärke.
Meine Mutter hatte sich früher gewünscht, ins Showbusiness einzusteigen.
Darum hat sie diesen Traum auf mich übertragen.
Als ich erfolgreich wurde, konnte sie mit ihren Lieblingspromis reden …
… wurde zu Partys eingeladen …
… und hatte offenbar großen Spaß daran,
sich wie ein richtiger Promi aufzuführen.
Ich hatte auch Spaß.
Ich habe nach Herzenslust gespielt, ohne viel darüber nachzudenken.
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